Winterchaos in Deutschland: Glatteis und Unfälle sorgen für Notlagen!

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Schwere Wintereinbrüche in Österreich: Blitzeis führt zu Flugausfällen in Wien und erhöhten Verkehrsunfällen in Deutschland.

Schwere Wintereinbrüche in Österreich: Blitzeis führt zu Flugausfällen in Wien und erhöhten Verkehrsunfällen in Deutschland.
Schwere Wintereinbrüche in Österreich: Blitzeis führt zu Flugausfällen in Wien und erhöhten Verkehrsunfällen in Deutschland.

Winterchaos in Deutschland: Glatteis und Unfälle sorgen für Notlagen!

Ein Wintereinbruch hat Mitte Januar für chaosartige Verhältnisse in Deutschland und auch in Wien gesorgt. Die meteorologischen Bedingungen, angeführt von Tief „Gunda“, bringen Schnee, gefrierenden Regen und vor allem eine erhebliche Glättegefahr mit sich. Die Situation hat bereits zu zahlreichen Verkehrsunfällen, Schulen, die geschlossen bleiben, und Einschränkungen im Bahn- und Flugverkehr geführt. Focus berichtet von einem tragischen Vorfall bei Colbitz, bei dem ein 64-jähriger Fahrer eines Kleintransporters ums Leben kam, nachdem sein Fahrzeug auf glatter Straße ins Schleudern geriet und mit einem Baum kollidierte. Auch ein anderer Autofahrer, ein 52-Jähriger, wurde leicht verletzt.

Die Auswirkungen von Glatteis und Schneefall führen dazu, dass viele Menschen in den Notaufnahmen der Krankenhäuser aufschlagen. In Deutschland berichten die Kliniken von einer Vielzahl an glättebedingten Verletzungen, sowohl bei Autofahrern als auch bei Fußgängern. Polizei und Behörden warnen eindringlich vor den Gefahren, die von zugefrorenen Seen ausgehen, vor allem in Berlin, wo die Lebensgefahr aufgrund des Tauwetters gestiegen ist.

Schul- und Verkehrschaos

Die Schulschließungen haben vor allem Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, das Saarland sowie Teile von Hessen betroffen. Der Präsenzunterricht wurde aus Sicherheitsgründen ausgesetzt, zahlreiche Schüler sind im Distanzunterricht. In Brandenburg müssen die Eltern ebenfalls umplanen, da die Schulen aufgrund der Glättegefahr geschlossen bleiben.

Doch die Probleme beschränken sich nicht nur auf den Bildungssektor. Auf den Straßen haben sich in den letzten Tagen wieder die Glätte-Unfälle gehäuft. Besonders in Schleswig-Holstein wurden in einer Nacht mehr als 20 glättebedingte Traffic-Unfälle gemeldet, wobei glücklicherweise nur drei Personen leicht verletzt wurden. Der ADAC rät dringend dazu, bei der aktuellen Wettersituation auf Autoausflüge zu verzichten, während die Polizei im Raum Hamburg weiterhin vor gefährlichen Bedingungen im S-Bahnverkehr warnt.

Flughafen und Bahnverkehr im Ausnahmezustand

Am Flughafen Wien sind die Folgen der winterlichen Wetterlage deutlich spürbar. Wegen Blitzeis wurde der Betrieb vorübergehend eingestellt, was etwa 140 Flüge betrifft. Die Wiederaufnahme ist in Planung, jedoch wird eine schrittweise Normalisierung erst bis Mittwoch erwartet. Bahnreisende im Norden Deutschlands haben sich ebenfalls auf längere Wartezeiten gefasst gemacht, da der Fernverkehr temporär zum Erliegen kam. Die Deutsche Bahn hat jedoch angekündigt, dass ab Sonntagmittag rund zwei Drittel des Fernverkehrs wieder normal fahren.

In Bayern gab es zur Sicherheit der Nutzer eine Massenkarambolage auf der B173 in Lichtenfels, die 13 Verletzte zur Folge hatte, darunter zwei Schwerverletzte. Auch auf der A6 bei Nürnberg endete ein Unfall tragisch, als ein Sattelzug zwei Autos rammte und ein Beifahrer starb. Dies und weitere Vorfälle führen dazu, dass Minister Patrick Schnieder das Krisenmanagement der Bahn und die Abläufe weiter analysieren lassen möchte. Die Tagesschau berichtet von einem chaotischen Winter, der die Behörden weiterhin auf Trab hält.

Für die kommenden Tage wird kein positives Wetter in Sicht sein, während der gefrierende Regen regional bis Dienstag anhalten kann, stellt sich die Frage, wie die Betroffenen in der Winterzeit am besten transportiert werden können. Während die Notaufnahmen wegen der Unfälle überlastet sind, bleibt den Fahrgästen nur, die Situation geduldig abzuwarten.