Großbrand in Wien-Favoriten: 20 Bewohner evakuiert, zwei verletzt!

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Großbrand in Wien-Favoriten am 17.01.2026: Über 20 Bewohner evakuiert, zwei Personen verletzt. Brandursache unklar, Ermittlungen laufen.

Großbrand in Wien-Favoriten am 17.01.2026: Über 20 Bewohner evakuiert, zwei Personen verletzt. Brandursache unklar, Ermittlungen laufen.
Großbrand in Wien-Favoriten am 17.01.2026: Über 20 Bewohner evakuiert, zwei Personen verletzt. Brandursache unklar, Ermittlungen laufen.

Großbrand in Wien-Favoriten: 20 Bewohner evakuiert, zwei verletzt!

Gestern Abend, am 16. Januar 2026, brach in einem Wohnhaus in der Keplergasse im 10. Bezirk ein schwerer Brand aus, der nicht nur viele Bewohner in Panik versetzte, sondern auch einen aufwendigen Einsatz der Feuerwehr nach sich zog. Über 20 Anwohner mussten evakuiert werden, während dichtes Rauch im Stiegenhaus und Flammen, die aus den Fenstern einer Wohnung schlugen, die Situation dramatisch verschärften. Zwei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, darunter eine 13-jährige Jugendliche und eine 64-jährige Frau.

Die Berufsfeuerwehr Wien rückte mit acht Fahrzeugen und fast 40 Einsatzkräften an, nachdem die Notrufe gegen 20 Uhr eingegangen waren. Die Priorität lag auf der schnellen Evakuierung der Bewohner, und Atemschutztrupps retteten mehrere Menschen, darunter zwei Kinder, über eine Drehleiter aus der verrauchten Wohnung. Glücklicherweise konnten mehr als 20 Personen – einschließlich eines Hundes – in Sicherheit gebracht werden. Vor Ort versorgte die Wiener Berufsrettung die Geretteten, während die Feuerwehr etwa eine Stunde kämpfte, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Brandursache unklar

Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar; der Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Die Brandursache bleibt vorerst unklar, da die Polizei die Ermittlungen aufgenommen hat. Erste Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet. In Wien sind übrigens Rauchwarnmelder in Wohnungen gesetzlich vorgeschrieben, was in einer solchen Situation lebensrettend sein kann.

Zur Erinnerung: Erst vergangenen Juni ereignete sich ein verheerender Brand in einem Mehrparteienhaus in Wien-Landstraße, bei dem ein 86-jähriger Mann leider ums Leben kam. Damals hatten über 100 Feuerwehrleute mit diversen Löschmethoden, darunter der Einsatz von Drehleitern und Wärmebildkameras, das Feuer bekämpfen müssen. Diese aktuellen Vorfälle werfen ein Licht auf die Notwendigkeit von effizienten Brandschutzmaßnahmen, besonders in dicht besiedelten Wohngegenden, wo eine hohe Anzahl von Menschen lebt, die im Notfall schnelle Hilfe benötigen.

Sichere Unterkünfte gesucht

Nach dem Brand in Favoriten stehen die betroffenen Bewohner vor der Herausforderung, sichere Ersatzunterkünfte zu finden. Die Sensibilität für Brandschutzthemen ist höher denn je, und es ist wichtig, dass sowohl Bewohner als auch Verantwortliche aus diesen schrecklichen Ereignissen Lehren ziehen. Laut feuertrutz.de könnte eine regelmäßige Aktualisierung und gezielte Aufklärung über Brandschutzmaßnahmen entscheidend dazu beitragen, solche Tragödien in Zukunft zu verhindern.

Die Wiener Feuerwehr hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, dass sie in Krisensituationen schnell und effizient reagieren kann. Dennoch bleibt zu hoffen, dass die Bewohner nach diesem erschreckenden Erlebnis schnell wieder in ein sicheres Umfeld zurückkehren können.