Tierschützer schlagen Alarm: Brutale Karpfen-Schlachtung in Wien aufgedeckt!

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Tierschützer dokumentieren in Wien gravierende Missstände bei der Karpfenschlachtung vor Weihnachten und fordern rechtliche Konsequenzen.

Tierschützer dokumentieren in Wien gravierende Missstände bei der Karpfenschlachtung vor Weihnachten und fordern rechtliche Konsequenzen.
Tierschützer dokumentieren in Wien gravierende Missstände bei der Karpfenschlachtung vor Weihnachten und fordern rechtliche Konsequenzen.

Tierschützer schlagen Alarm: Brutale Karpfen-Schlachtung in Wien aufgedeckt!

In Wien ist zur Weihnachtszeit nicht nur das Fest der Lichter, sondern auch der Weihnachtskarpfen hoch im Kurs. Doch aktuell schlagen Tierschützer Alarm über die Missstände an Fischverkaufsständen, die sie während ihrer Besuche vor Weihnachten aufgedeckt haben. Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat dabei schwere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentiert, die besonders beim Umgang mit Weihnachtskarpfen auffielen.

Die Berichte der Tierschützer sind alles andere als beruhigend. Am Brunnenmarkt im 16. Bezirk wurden Karpfen beobachtet, die mehrere Minuten lang ohne Wasser in Kisten aufbewahrt wurden. Diese unsachgemäße Lagerung verursacht erheblichen Stress und führt zu qualvollem Ersticken der Fische. Ein gezielter Schlag am Hinterkopf sollte zwar zur Betäubung der Tiere führen, doch die VGT-Mitarbeiter sahen die Karpfen wiederholt brutal geschlagen, ohne das Bewusstsein der Tiere auszuschalten. Dort, wo die Betäubung eigentlich effektiv sein sollte, erlebten die Fische stattdessen Panik und leidvolle Zustände, wie Kosmo berichtet.

Missstände an Weihnachtsmärkten

Besonders alarmierend ist die Situation auch am Meiselmarkt in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus, wo VGT-Mitarbeiter feststellten, dass Karpfen nach mehreren unzureichenden Betäubungsversuchen rituell getötet wurden. Ein Fisch zeigte nach einem durchgeführten Kehlschnitt weiterhin heftige Bewegungen, was auf eine mangelhafte Tötung hinweist. Solche Vorfälle werfen schwerwiegende Fragen über die Professionalität der Fischverkäufer und die Aufsicht durch die Behörden auf.

Die Tierschützer zeigen sich enttäuscht und fordern ein stärkeres Engagement von Seiten der Behörden, um solche Missstände künftig zu vermeiden. „Da liegt was an!“, sagt ein VGT-Mitarbeiter, während er die hilflosen Tiere beobachtet. Das Tierschutzgesetz sichert den Karpfen das Recht auf ein lebenswertes Dasein und untersagt es, ihnen ohne vernünftigen Grund Schmerzen und Leid zuzufügen. Untersuchungen müssen nun klären, inwieweit dieses Gesetz verletzt wurde. Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass Tiere nur unter Schmerzausschaltung getötet werden dürfen und dies ist in diesen Fällen offenbar nicht geschehen.

Folgen für die Fischverkäufer

Die Ermittlungen haben bereits zu Anzeigen geführt. Die Tierschützer haben an mehreren Verkaufsständen in Wien rechtliche Schritte eingeleitet, um gegen die mutmaßlichen Verstöße vorzugehen. „Wir müssen die Lebensbedingungen und die Tötung von Tieren zur Weihnachtszeit dringend verbessern“, äußert ein VGT-Vertreter in einem Interview. Wir dürfen nicht vergessen, dass nicht nur der Genuss des Weihnachtskarpfens zählt, sondern auch das Wohlergehen der Tiere.
Die Verantwortung liegt beim Menschen, und es ist an der Zeit, dass wir hinsehen und handeln.

Klar ist: Der Weihnachtskarpfen soll in den heimischen Küchen ein Festtagsgericht bleiben, aber ohne das leidvolle Schicksal der Tiere, die dafür leiden müssen. Die Tierschützer fordern deshalb von Behörden eine sofortige Überprüfung der praktizierten Methoden auf den Wiener Märkten, bevor es zu weiteren tragischen Vorfällen kommen kann.