Sentimental Value rockt die Europäischen Filmpreise: Berlin jubelt!

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Bei den Europäischen Filmpreisen 2026 in Berlin gewann "Sentimental Value" von Joachim Trier sechs Auszeichnungen, darunter bester europäischer Film.

Bei den Europäischen Filmpreisen 2026 in Berlin gewann "Sentimental Value" von Joachim Trier sechs Auszeichnungen, darunter bester europäischer Film.
Bei den Europäischen Filmpreisen 2026 in Berlin gewann "Sentimental Value" von Joachim Trier sechs Auszeichnungen, darunter bester europäischer Film.

Sentimental Value rockt die Europäischen Filmpreise: Berlin jubelt!

Große Freude in der Filmbranche: Der norwegisch-französisch-dänisch-deutsch-schwedische Film „Sentimental Value“ hat bei den gestrigen Europäischen Filmpreisen in Berlin abgeräumt. Mit insgesamt sechs Auszeichnungen, darunter der Hauptpreis als bester europäischer Film, wies das Werk von Regisseur Joachim Trier alle anderen Teilnehmer eindrucksvoll in die Schranken. Die Produktionsfirma Komplizen Film aus Berlin, unter der Regie von Maren Ade, Janine Jackowski und Jonas Dornbach, war maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Wie stern.de berichtet, erreichte Trier mit seiner Tragikomödie nicht nur die Herzen des Publikums, sondern auch die der Jury.

In der Veranstaltung, die oft als der „Europäische Oscar“ bezeichnet wird, setzten insgesamt 88 Nominierte in 22 Kategorien neue Maßstäbe. Mit zahlreichen Stars, darunter die beiden Hauptdarsteller Renate Reinsve und Stellan Skarsgård, die jeweils als beste Schauspieler geehrt wurden, war die Gala ein echtes Highlight. Der deutsche Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lobte die starke Präsenz deutscher Filme und die kulturelle Vielfalt, die auf dem Event sichtbar wurde. Auf ndr.de wird erwähnt, dass die Veranstaltung, die in diesem Jahr im Januar stattfand, bei etwa 1.000 internationalen Gästen sehr gut ankam.

Blick auf die Gewinner

„Sentimental Value“ glänzte in mehreren Kategorien: Neben dem Hauptpreis erhielt der Film auch den Preis für beste Regie, beste Hauptdarstellerin, besten Hauptdarsteller, beste Filmmusik sowie das beste Drehbuch. Stellan Skarsgård, der zuvor bereits einen Golden Globe für seine Rolle erhalten hatte, unterstrich mit seiner Auszeichnung mit den Worten, dass er in seiner Rolle als Regisseur mehr über die Vater-Tochter-Beziehung gelernt hat als je zuvor. Hania Rani wurde als beste europäische Komponistin für die Filmmusik gefeiert, während das Drehbuch von Joachim Trier und Eskil Vogt Anerkennung fand, wie zeit.de berichtet.

Im Kontrast zu den vielen Erfolgen für „Sentimental Value“ bleibt das deutsche Drama „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski etwas hinter seinen Ambitionen zurück und konnte nur den Preis für das beste Kostümbild gewinnen. Zudem war die Verleihung der Auszeichnungen schockierend unterhaltsam, insbesondere als Jafar Panahi die Eröffnungsrede hielt und auf die aktuelle Lage im Iran hinwies. Ein eindringliches Zeichen, das die internationale Bedeutung des Films unterstreicht.

Ein Rückblick auf vergangene Auszeichnungen

Die Veranstaltung erinnert auch an die Erfolge von 2016, als die Komödie „Toni Erdmann“ von Komplizen Film für ordentlich Aufregung sorgte und ebenfalls mit mehreren Preisen bedacht wurde. So zeigt sich, dass nicht nur die Qualität, sondern auch die Kontinuität der herausragenden Produktionen, die aus Deutschland stammen, hoch im Kurs steht.

Insgesamt zeigt die Verleihung der Europäischen Filmpreise 2026 eindrucksvoll, wie lebendig und vielseitig das europäische Kino ist. Es bleibt abzuwarten, welche Schätze die nächste Verleihung bereithält. Bis dahin freuen wir uns über die Erfolge von „Sentimental Value“ und gratulieren allen Beteiligten herzlich!