Basel übergibt bunte Fasnachtslaterne an Wien beim ESC-Handover!
Basel übergibt Wien eine Fasnachtslaterne zum Ende des ESC 2026. Ein kultureller Höhepunkt mit Trommeln und Traditionen.

Basel übergibt bunte Fasnachtslaterne an Wien beim ESC-Handover!
Am 12. Januar 2026 war es soweit: Der aufregende Staffelwechsel im Eurovision Song Contest (ESC) wurde im Wiener Rathaus gefeiert. Basel gab offiziell seine Rolle als Host City an Wien ab, und die Übergabe wurde feierlich mit einer besonderen Tradition von Fasnachtslaternen und musikalischen Klängen zelebriert. Basels Regierungspräsident Conradin Cramer überreichte eine kunstvoll gefertigte Fasnachtslaterne an den Wiener Bürgermeister Michael Ludwig während der Auslosung der ESC-Halbfinals 2026. Dieses Geschenk symbolisiert nicht nur die Verbindung beider Städte, sondern auch das kulturelle Erbe, das sie miteinander teilt, wie bereits in der Vergangenheit beim gemeinsamen Basiliskenbrunnen im Wiener Stadtpark zur Fußball-Europameisterschaft 2008 zu sehen war.
Die Fasnachtslaterne, geschmückt mit den Bildern des ESC- Gewinners JJ sowie typischen Wahrzeichen wie dem Wiener Opernhaus und dem Basler Münster, wurde von einer kostümierten Fasnachtsgruppe durch die Wiener Innenstadt getragen. Begleitet von Basler Trommeln und Piccolos entfaltete sich ein festliches Treiben, das die Wiener Bevölkerung in Hochstimmung versetzte. In seiner Ansprache betonte Cramer die wichtige kulturelle Verbindung zwischen Basel und Wien und hinterließ den Rat, den ESC als Fest für die Bevölkerung zu gestalten. Diese Empfehlung kommt nicht von ungefähr, denn der ESC hat traditionell immer wieder die Massen begeistert und ist ein Event von internationalem Rang.
ESC 2026: Halbfinals und Teilnehmer
Mit Wien als neuer Gastgeberstadt treten die Halbfinals des ESC 2026 in spannende Fußstapfen. Zwei Halbfinale stehen auf dem Programm: Im ersten müssen Israel, Griechenland, Belgien, Schweden und Kroatien ihr Bestes geben, während im zweiten Dänemark, Rumänien, die Schweiz und Norwegen antreten werden. Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien und Gastgeber Österreich sind direkt für das Finale qualifiziert. Das Motto für dieses Jahr lautet „United by Music“, was den verbindenden Charakter der Musik noch mehr unterstreicht.
Die neue Auflage des Wettbewerbs ist nicht nur ein Highlight für die teilnehmenden Länder, sondern spricht auch ein breites Publikum an. Jährlich verfolgen über 180 Millionen Zuschauer die Präsentationen und die anschließende Punktevergabe. So ist der Eurovision Song Contest nicht nur ein Wettstreit der besten Musik, sondern auch eine Plattform, die Internationalität und Vielfalt feiert und Brücken zwischen Kulturen schlägt.
Ein Blick in die Geschichte
Der ESC hat eine lange Tradition, die bis ins Jahr 1956 zurückreicht, als das erste Event in Lugano stattfand. Ursprünglich ins Leben gerufen von Marcel Bezençon, hat sich der Wettbewerb stetig weiterentwickelt. Mit unterschiedlichsten musikalischen Darbietungen und einer Vielzahl an teilnehmenden Ländern, die von Europa bis hin zu Australien reichen, hat die Veranstaltung auch viele Künstler zu internationalen Stars gemacht. Vor allem in der LGBT-Szene erfreut sich der ESC großer Beliebtheit und hat auch andere Wettbewerbe wie den Junior Eurovision Song Contest inspiriert.
Der „City Handover“ in Wien und die eindrucksvolle Übergabe der Fasnachtslaterne sind nicht nur ein schöner Brauch, sondern vertiefen auch die vorhandene Dynamik zwischen den beiden Städten, die durch ihre Liebe zur Musik und Kultur verbunden sind. So bleibt uns nur eines zu wünschen: Möge der ESC 2026 ein unvergessliches Fest werden!
Für weiteren Lesestoff über den Eurovision Song Contest und dessen faszinierende Geschichte, besuchen Sie den Artikel auf Wikipedia oder erfahren Sie mehr über die festlichen Übergaben auf SRF und Swiss Press.