Kärnten im Fokus: TelefonSeelsorge ruft zu mehr Hilfe bei Suizidgedanken auf!
Am 28.08.2025 ruft die TelefonSeelsorge in Kärnten zur Hilfe auf, um Suizidgedanken entgegenzuwirken. Unterstützung ist anonym und kostenlos.

Kärnten im Fokus: TelefonSeelsorge ruft zu mehr Hilfe bei Suizidgedanken auf!
In der heutigen Zeit bleibt das Gespräch über Suizid und psychische Gesundheit ein wichtiges Thema, das uns alle betrifft. Barbara Jenko, die Leiterin der TelefonSeelsorge in Kärnten, macht deutlich, dass niemand vor Suizidgedanken gefeit ist. Ihre Organisation bietet anonyme Unterstützung, die sowohl per Telefon als auch über Mail, Chat und Messenger rund um die Uhr kostenlos verfügbar ist. Bis Mitte August 2025 wurden in Kärnten bereits 574 Onlineberatungen durchgeführt, wobei vor allem Jugendliche die Chats nutzen, um sich mitzuteilen und ihre Sorgen zu teilen. Aktuell gestalten etwa 90 freiwillige Mitarbeiter*innen die TelefonSeelsorge, die dringend neue Kräfte sucht, um ihr wertvolles Angebot aufrechtzuerhalten. Der nächste Ausbildungskurs für solche Freiwilligen startet im Jänner 2026. Interessierte Menschen können sich unter telefon@caritas-kaernten.at melden, um Teil dieser wichtigen Initiative zu werden.
Die Bedeutung von Unterstützung in Krisensituationen kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Diakonie engagiert sich ebenfalls aktiv in der Suizidprävention und bietet zahlreiche Hilfsangebote an, die nicht nur Menschen in akuten Krisen, sondern auch denen helfen, die sich in Lebensabschnitten voller Unsicherheit und Existenzängsten befinden. Diese Organisation betont, dass es darum geht, die Würde der Menschen zu stärken und ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Sie stellt auch eine nützliche Übersicht von Hilfsangeboten bereit, zu denen unter anderem die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222) gehört. Darüber hinaus sind die „Nummer gegen Kummer“ und Online- Beratungsangebote wie MANO und U25 eine wertvolle Ressource für junge Menschen, die Unterstützung suchen.
Wichtige Anlaufstellen und Angebote
Die Vielzahl an Hilfsmöglichkeiten zeigt, wie wichtig es ist, in schwierigen Zeiten Hilfe zu leisten und Unterstützung anzunehmen. Regelmäßige soziale Kontakte, die Pflege der eigenen seelischen Gesundheit sowie körperliche Aktivitäten und Hobbys können dazu beitragen, das Risiko für psychische Krisen zu verringern. Für jene, die Unterstützung suchen, sind folgende Anlaufstellen besonders empfehlenswert:
- TelefonSeelsorge: anonym und kostenlos, erreichbar unter 0800 111 0 111 (evangelisch) und 0800 111 0 222 (katholisch).
- Nummer gegen Kummer: für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, erreichbar unter 116 111.
- MANO: Anonyme Onlineberatung für Menschen ab 26 Jahren.
- U25 Deutschland: Online-Angebot für junge Menschen unter 25 Jahren.
- JugendNotmail: Beratung für Jugendliche unter 19 Jahren.
Der Bedarf an präventiven Maßnahmen und klaren gesetzlichen Regelungen betreffend die Suizidprävention ist unbestreitbar. Die Diakonie und andere Organisationen fordern eine gesetzliche Verankerung dieser Themen, damit Menschen in Krisen nicht allein gelassen werden und die notwendige Unterstützung erhalten können. Offene Gespräche über Suizid sollen dazu beitragen, Tabus zu brechen und mehr Verständnis für diese schwere Thematik zu schaffen.
Die Diskussion um Suizid präventive Maßnahmen ist umfassend und verlangt nach mehr Aufmerksamkeit. Es liegt an uns, die wichtigen Themen wie psychische Gesundheit weiter ins Rampenlicht zu rücken und jenen, die in Not sind, die Hand zu reichen. Weitere Informationen zu Hilfsangeboten finden Sie auf den Websites der TelefonSeelsorge klick-kaernten, der Diakonie diakonie.de und der suizidprophylaxe.