Am 28. Februar 2026 war es endlich soweit: Der deutsche Eurovision-Song-Contest-Vorentscheid fand im TV-Studio Adlershof in Berlin statt. Sarah Engels setzt sich bei diesem entscheidenden Wettbewerb durch und wird Deutschland mit ihrem Song „Fire“ beim ESC im Mai vertreten. Formerly known for her participation in „Deutschland sucht den Superstar“ im Jahr 2011, hat die Künstlerin in ihrer Karriere viel erreicht. Ihr jüngstes Album „Strong Girls Club“ von August 2025 befasst sich mit Empowerment und enthält auch englischsprachige Titel.
Die Show, moderiert von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger, war ein spannendes Spektakel, bei dem die Jury im ersten Durchgang ihre drei Favoriten fürs Superfinale auswählte. Die endgültige Entscheidung fiel dann jedoch durch eine 100% öffentliche Abstimmung, die Sarah Engels den Sieg sicherte. Über ihren Song „Fire“ äußerte der ESC-Blogger Mario Hanousek, dass der Titel zwar keine Überraschung war, ihn aber stark an den Hit „Fuego“ aus Zypern erinnerte.
Geteilte Meinungen über die Entscheidung
Im Rahmen des NDR-Podcasts „ESC Update“ diskutierten die Experten Marcel Stober und Thomas Mohr über den Vorentscheid. Während Mohr anmerkte, dass Sarah Engels Erfahrung und Professionalität besitzt, blieb er skeptisch über ihre Eignung als beste Wahl für Deutschland. Er bezeichnete ihren Song als „vorhersehbar und nicht sonderlich originell“. Stober wiederum äußerte Bedenken, dass Deutschland mit Engels in eine ähnliche Misere wie mit der Band Lord Of The Lost geraten könnte, die 2023 den letzten Platz belegte.
Besonders im Hinblick auf die Prognosen für den ESC zeigte sich Stober besorgt. Er hegt den Verdacht, dass Engels eine der Kandidatinnen war, die am meisten für den Vorentscheid trainiert hat, gleichzeitig könnte sie jedoch in das Schema der deutschen ESC-Misserfolge fallen.
Ein Blick auf die ESC-Historie Deutschlands
Deutschland hat seit 1956 insgesamt 68 Mal am Eurovision Song Contest teilgenommen, mit zwei bemerkenswerten Siegen in den Jahren 1982 („Ein Bißchen Frieden“ von Nicole) und 2010 („Satellite“ von Lena). Doch das Land hat auch seine Schattenseiten: Es verzeichnet neun letzte Plätze und ist Teil des „Club Nul Points“, nachdem es in den Jahren 1964, 1965 und 2015 ohne Punkte blieb. Diese historischen Rückblicke machen klar, dass der Druck auf Sarah Engels und ihren Beitrag „Fire“ hoch ist, auch wenn sie automatisch für das Finale qualifiziert ist als Mitglied der „Big-5“.
Ob Sarah Engels mit „Fire“ die Wende für Deutschland im Eurovision Song Contest einleiten kann, bleibt abzuwarten. Das Interesse und die Diskussionen über ihren Beitrag sind bereits entfacht, und wir sind gespannt, ob sie die Erwartungen erfüllen kann. Das große Finale in Wien am 16. Mai 2026 steht vor der Tür, und die Fans sind bereit, die Daumen zu drücken.
Für weitere Informationen zu diesem Thema können Sie die Artikel auf Merkur und Eurovision World nachlesen.