Es tut sich was im Musikuniversum, denn bei der Auswahl für den Eurovision Song Contest (ESC) 2026 hat sich eine spannende Entscheidung ergeben. Sarah Engels wird Deutschland in Wien vertreten! Bei der Show wurde eine internationale Jury eingesetzt, die im Vorfeld aus neun Bewerbungen drei herausfilterte. Das Publikum hatte schlussendlich das letzte Wort und entschied sich für die 29-jährige Sängerin, die die meisten Stimmen erhielt. Ein wahrer Publikumsliebling!
Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland in den letzten zehn Jahren beim ESC oft auf den hinteren Plätzen gelandet ist. Unvergessen bleibt Michael Schultes beeindruckender vierter Platz 2018 mit dem gefühlvollen Lied „You Let Me Walk Alone“. Sein Erfolg gilt als das beste Ergebnis für Deutschland in dieser Zeitspanne. Im Kontrast dazu belegte der Künster Isaak 2024 den 12. Platz, und das Duo Abor & Tynna landete 2025 auf dem 15. Platz. Es bleibt abzuwarten, ob Sarah Engels wieder frischen Wind in die deutschen Beiträge bringen kann.
Ein bekanntes Gesicht
Sarah Engels ist kein Unbekannter im Showbusiness. Sie hat bei „Deutschland sucht den Superstar“ 2011 für Aufsehen gesorgt, als sie im Finale stand. Zudem hat sie erfolgreich an Shows wie „Let’s Dance“, „The Masked Singer“ und „Dancing on Ice“ teilgenommen, und ihr Engagement im Musical „Moulin Rouge!“ spricht für sich. Ein weiteres Highlight: Engels hat sich auch als Influencerin etabliert, mit stolz 1,8 Millionen Followern auf Instagram!
Die 29-Jährige hat in ihrem Leben bereits viele Facetten gezeigt. Neben ihrer gesanglichen Karriere war sie von 2013 bis 2019 mit dem Sänger Pietro Lombardi verheiratet. In diesem Jahr ist der Südwestrundfunk (SWR) für die Organisation des ESC verantwortlich, was einen Wechsel von den gewohnten Händen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) bedeutet. Auch Moderator Stefan Raab, der in der Vergangenheit öfters im Vorentscheid auftrat, wird dieses Mal nicht zu sehen sein.
Österreich als Gastgeber
Österreich wetzt bereits die Messer für den ESC, nachdem der Countertenor JJ 2025 mit seiner eingängigen Pop-Arie „Wasted Love“ den Wettbewerb gewonnen hat. Der große Showdown findet am 16. Mai in Wien statt, und die Vorfreude auf einen aufregenden Abend ist schon spürbar. Die Situation um die Teilnahme Israels hat indes für Diskussionen gesorgt, da einige Länder aufgrund der aktuellen politischen Lage im Gazastreifen den ESC boykottieren möchten.
Deutschlands Geschichte beim Eurovision Song Contest zeigt eine bunte Mischung aus Erfolgen und Herausforderungen. Seit 1956 nimmt das Land regelmäßig am Wettbewerb teil, mit Ausnahme von 1996, als es in einer Vorentscheidung ausschied. Bisher hat Deutschland zweimal gewonnen – 1982 mit „Ein bißchen Frieden“ und 2010 mit „Satellite“. Mal sehen, ob Sarah Engels das Ruder herumreißen kann und uns zurück an die Spitze bringt!