Ein neues Kapitel in der kulinarischen Entdeckungsreise Wiens wird aufgeschlagen: Die beiden Köche Tim Mälzer und Lukas Mraz nehmen die Zuschauer mit auf eine Geschmacksexpedition durch die österreichische Hauptstadt. Die aktuelle Episode von „Hungry for More“ trägt den Titel „Love at First Bite“ und wird seit 2023 in Zusammenarbeit mit dem WienTourismus produziert. Dabei werden Restaurants besucht, die alles andere als gewöhnlich sind, von der Cucina Itameshi über die Rundbar bis hin zum Salzamt und Café Anzengruber.

Der Blick auf die Wiener Gastronomie ist speziell: Hier wird nicht einfach nur gekocht, sondern auch die kulturelle Identität der Stadt abseits der klassischen Gourmetpfade erkundet. Neben Mälzers persönlichen Empfehlungen, wie zum Beispiel dem traditionellen Kaiserschmarrn, offenbart sich auch der Humor der beiden Köche. In ihren Diskussionen bringt Mälzer seine Meinung über die Wiener Mehlspeisen auf den Punkt und spricht dabei auch die Arroganz an, die manchen Einheimischen anhaftet, wenn es um ihre kulinarischen Schätze geht.

Wiener Küche: Eine Fusion der Einflüsse

Die Wiener Küche ist für ihre Vielfalt bekannt. Ursprünglich geprägt von italienischen und französischen Einflüssen, hat sich die Küche im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt. So sind etwa Begriffe wie „Bouillon“ in gutbürgerlichen Haushalten im 18. Jahrhundert populär geworden. Der Begriff „Wiener Küche“ selbst tauchte erstmals gegen Ende des 18. Jahrhunderts in deutschen Kochbüchern auf, wie die Wiener Küche Wikipedia-Seite beschreibt.

Im 19. Jahrhundert, während des Wiener Kongresses, präsentierte sich die Stadt gastronomisch von ihrer besten Seite, was die Wiener Küche sehr geprägt hat. Diese Verbindung von Tradition und Innovation spiegelt sich auch in der neuen Episode wider, die nicht nur klassische Gerichte wie das Wiener Schnitzel oder Tafelspitz hervorhebt, sondern auch innovative Interpretationen und moderne Restaurants zur Sprache bringt.

Kulinarische Highlights und Angebote

Norbert Kettner von WienTourismus hebt die zentrale Rolle Wiens in der gastronomischen Wertschöpfung hervor. Über ein Drittel der österreichischen Gastro-Beschäftigten sind hier beschäftigt, was nicht zuletzt die Stadt in den Augen von Feinschmeckern zu einer internationalen Genussmetropole macht. Zudem hat Wien 14 Michelin-Sterne-Betriebe, darunter zwei, die mit drei Sternen ausgezeichnet sind: Steirereck und Amador.

Das kommende Themenjahr 2026 trägt den Titel „Vienna Bites: Küche, Kultur, Charakter“, in dessen Rahmen über 500 Gastronomiebetriebe in der City Guide App „ivie“ vorgestellt werden. Der Fokus auf die Wiener Wirtshauskultur und das Street Food wird ebenfalls spannend, wobei die nächste Episode von „Hungry for More“ genau diese Aspekte beleuchten wird – auf humorvolle und authentische Weise.

Für all jene, die Wiens kulinarische Vielfalt hautnah erleben möchten: Inhaber der Vienna City Card profitieren von 20 Prozent Ermäßigung in Partnerrestaurants. Darüber hinaus werden auf der offiziellen Website kulinarische Highlights in zwölf Sprachen angeboten und die aufregende Esskultur der Stadt aufgezeigt.

Das vollständige Video der Episode ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Wien Tourismus verfügbar und bietet einen lebendigen Einblick in die kulinarischen Schätze der Stadt. Lassen Sie sich von den Köchen Mälzer und Mraz inspirieren und nehmen Sie teil an ihrer aufregenden Entdeckungsreise!