Heute ist der 26.02.2026 und wir werfen einen Blick auf die beeindruckende Karriere von Lilian Klebow, die seit fast 20 Jahren als Chefinspektorin Penny Lanz in der ZDF-Krimiserie „SOKO Wien“ zu sehen ist. Die 20. Staffel der Serie startet am 23. Januar und wird wöchentlich ausgestrahlt. Klebow hat sich nicht nur als Schauspielerin, sondern auch als Musikerin, Autorin und Ehrenbotschafterin für das Jane-Goodall-Institut einen Namen gemacht. Ihre Rolle in „SOKO Wien“ hat ihr nicht nur berufliche Erfolge beschert, sondern auch dabei geholfen, Familie und Beruf in Einklang zu bringen.
Die Vereinbarkeit von Familie und Karriere ist für Klebow eine ständige Herausforderung, insbesondere als Frau in einer männerdominierten Branche. Sie betont, dass viel Verantwortung auf den Schultern der Frauen lastet, auch in ihrem eigenen Familienleben. Trotz eines stressigen Pendelns zwischen Wien und München, das oft zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt, bleibt ihr Fokus auf ihren Kindern. „Ich mache das alles für sie“, sagt sie und zeigt damit ihr Engagement für ihre Familie.
Herausforderungen in der Filmbranche
Klebows Weg in der Film- und Fernsehbranche war nicht immer einfach. Sie hat oft das Gefühl der Ausgrenzung erlebt und musste sich gegen männliche Kollegen behaupten. Oft waren stereotype Rollenbilder und Kommentare über ihr Aussehen Teil ihrer Karriere. Doch sie hebt hervor, dass sich die Branche verändert hat: „Frauen thematisieren heute Missstände“, sagt sie und lobt die Entwicklung hin zu realistischeren Frauenrollen, wie sie in der Serie „Mare Of Easttown“ zu sehen sind.
Besonders erfreulich ist, dass in „SOKO Wien“ stereotype Darstellungen wie High Heels und enge Röcke verschwunden sind. Klebow appelliert an Frauen, sich nicht an Schönheitsideale zu orientieren, und hebt hervor, dass die Optik nichts über die Kompetenz einer Frau aussagt. „Es geht nicht mehr ums Ego, sondern darum, die Lebensfackel an die nächste Generation weiterzugeben“, betont sie.
Selbstfürsorge und Zukunftspläne
Um mit den Herausforderungen des Alltags zurechtzukommen, hat Klebow eine Selbstfürsorge-Routine entwickelt, die Meditation, Yoga und gesunde Ernährung umfasst. Diese Praktiken helfen ihr, Energie für den Alltag zu finden und Ruheinseln zu schaffen. „Ich habe gelernt, mich selbst zu organisieren“, sagt sie und reflektiert über die Unsicherheiten, die sie in der Vergangenheit erlebt hat. Ihr Neujahrsvorsatz ist, ein Jahr voller Liebe und Lachen zu haben, in Erinnerung an ihre verstorbene Großmutter.
In Interviews spricht Klebow auch über die Rolle der sozialen Medien in Bezug auf Gleichberechtigung und den Druck, dem Frauen ausgesetzt sind. Sie hat selten Kritik als Mama und Karrierefrau erfahren, betont jedoch die Notwendigkeit des Dialogs über die Herausforderungen, die berufstätige Mütter erleben. Klebow sieht soziale Medien sowohl als Chance als auch als Problem, insbesondere für Kinder.
Ihr Mann, Erich Altenkopf, unterstützt sie in ihrem beruflichen Werdegang, auch wenn sein Pendeln zwischen München und Wien zusätzlichen Stress verursacht. Klebow ist gespannt, was ihre Kinder einmal beruflich machen werden und sieht es als Privileg, sich etwas erarbeiten zu können.
Für Klebow ist die Entwicklung ihrer Rolle in „SOKO Wien“ ein Spiegel ihrer eigenen Entwicklung. Sie möchte in der Zukunft auch in der Comedy arbeiten und hat den Wunsch, eine eigene Serie zu schreiben. „Ich habe gelernt, wirklich zu leben“, sagt sie und blickt optimistisch auf die kommenden Herausforderungen.
Für weitere Informationen zu Lilian Klebow und ihrer Karriere können Sie die vollständigen Artikel auf Joyn und TV Spielfilm nachlesen.