In Laboe wächst die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest (ESC), denn die talentierte Molly Sue Horn hat sich mit ihrer beeindruckenden Ballade „Optimist (Ha Ha Ha)“ für den deutschen Vorentscheid qualifiziert. Am 28. Februar 2026 tritt die 25-Jährige beim Bundeswettbewerb „Das deutsche Finale“ im Ersten an, wo sie gegen acht weitere Kandidaten, darunter bekannte Namen wie Sarah Engels und Malou Lovis, antreten wird. Molly Sue möchte mit ihrem eindrucksvollen Auftritt nicht nur die Jury, sondern auch das fernsehzuschauende Publikum überzeugen. Ihr Motto? Sichtbarkeit für unsichtbare Krankheiten schaffen und dabei Mut und Stärke vermitteln, besonders für Menschen, die mit chronischen Erkrankungen zu kämpfen haben.
Der Weg zu diesem Auftritt war allerdings kein einfacher. Molly Sue hat selbst mit diversen chronischen Erkrankungen wie Ehlers-Danlos-Syndrom, Endometriose und Adenomyose zu kämpfen. Ihren Song hat sie aus persönlichen Erfahrungen heraus entwickelt, und er vermittelt eine klare Botschaft: Oft sieht man den Menschen ihre inneren Kämpfe nicht an. Diesen Gedanken möchte sie besonders in den Vordergrund rücken, denn es ist wichtig zu zeigen, dass es okay ist, nicht immer stark zu sein. „Optimist (Ha Ha Ha)“ thematisiert, dass ein Lächeln manchmal die größte Stärke darstellt.
Ein Shooting bei Minusgraden
Für das Musikvideo zu ihrem Song war Molly Sue bereit, jede Herausforderung anzunehmen, sogar bei eisigen Temperaturen. Der Dreh fand am Strand von Laboe statt, wo sie bei minus 7 Grad, gefühlt minus 15 Grad, in einem Skianzug statt eines Kleides performte. Zahlreiche Fans und Unterstützer werden sich freuen, Molly Sue auf einer der größten Bühnen der Welt zu sehen. Ihre charmante Ausstrahlung, die blonden Locken und ihre einzigartige Stimme machen sie zum Liebling vieler. Ihre musikalische Reise begann bereits mit ihrer Teilnahme an „The Voice Kids“ im Jahr 2015, gefolgt von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS), wo sie ebenfalls wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.
Molly Sue ist eine starke Persönlichkeit, die auf Social Media eine große Community aufgebaut hat. Dort teilt sie nicht nur eigene Songs und Coverversionen, sondern ermutigt auch andere Frauen, ihre Geschichten über Krankheiten und Herausforderungen zu erzählen. Ein wichtiges Erlebnis war das Treffen mit Frauen, die ebenfalls an chronischen Erkrankungen leiden, was ihr weiteres Verständnis und eine tiefere Verbindung zu ihrer Musik gegeben hat.
ESC und die Pläne von Kik
Während Molly Sue sich auf den Wettbewerb vorbereitet, gibt es auch lokale Nachrichten, die für Gesprächsstoff in Laboe sorgen. Der Textildiscounter Kik hat angekündigt, mehrere Filialen in Schleswig-Holstein, darunter die in Preetz, zum 21. März 2026 zu schließen. Diese Maßnahme wird sechs Beschäftigte und Auszubildende betreffen, denen Angebote für andere Filialen gemacht werden. Dies sind keine leichten Zeiten für die Mitarbeitenden der Filiale, die mit dieser Schließung konfrontiert sind.
Um die Verkehrsprobleme in der Region nicht zu vergessen, steht zudem der Beginn des zweiten Bauabschnitts der B76 zwischen Plön und Trent im Raum, der für März 2028 geplant ist. Die Sperrung wird voraussichtlich vier Jahre dauern, was für zusätzliche Umleitungen und Herausforderungen sorgen könnte. Der erste Bauabschnitt ist bereits bekannt und hat seinen Teil zur Verkehrssituation beigetragen.
Und während in Laboe also viel passiert – von Molly Sues aufregendem ESC-Abenteuer, das Hoffnung und Sichtbarkeit schafft, bis hin zu lokalen wirtschaftlichen Herausforderungen – bleibt zu hoffen, dass die positiven Entwicklungen überwiegen und die Gemeinschaft zusammensteht.