Heute ist der 4.03.2026 und in Währing bereiten sich Schülerinnen und Schüler der Tourismusschulen MODUL auf ein aufregendes Abenteuer vor. Vom 6. bis 15. März werden sie nach Cortina d’Ampezzo reisen, um bei den XIV. Paralympischen Winterspielen im Österreich-Haus für Service und Catering zu sorgen. Diese Begegnungsstätte ist ein zentraler Anlaufpunkt für Athleten, Delegationen und Gäste aus der ganzen Welt und spielt eine bedeutende Rolle in der Präsentation österreichischer Kulinarik.

Das Team, bestehend aus 10 Schülern und 4 Supervisoren, wird unter der Leitung von Didier El Senosy eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen. Diese umfassen nicht nur die Organisation und Präsentation von Speisen, sondern auch die Sicherstellung einer hohen Servicequalität. An den zehn Einsatztagen werden täglich mehrere hundert Gäste, darunter 600 Abendessen und 100 Personalessen, bewirtet. Die Schüler bringen ihre handwerkliche Exzellenz, Teamarbeit und Gastfreundschaft ein, um den internationalen Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.

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Offizielle Verabschiedung und Bedeutung der Erfahrung

Die offizielle Verabschiedung des MODUL-Teams fand am 3. März am Wiener Hauptbahnhof statt, wo Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, und Schulleiter Werner Schnabl anwesend waren. Diese Veranstaltung hebt die Bedeutung der praxisnahen Ausbildung und internationalen Erfahrung für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Wien hervor. Schulleiter Schnabl bezeichnete die Teilnahme an den Paralympics als Höhepunkt des Schuljahres und als große Verantwortung für die jungen Talente.

Die Tourismusschulen MODUL, die bereits 1908 gegründet wurden, haben eine lange Tradition in der Ausbildung von jungen Menschen im Tourismusbereich. Jährlich werden rund 500 Schüler in zwei Programmen ausgebildet, wobei die Mitarbeit bei den Paralympics eine wertvolle Gelegenheit bietet, um Erfahrungen unter Realbedingungen zu sammeln. Hierbei stehen insbesondere Teamarbeit, Servicequalität und professionelles Auftreten unter Zeitdruck im Fokus.

Logistische Herausforderungen und kulinarische Highlights

Für den Einsatz in Cortina d’Ampezzo ist eine umfangreiche Logistik notwendig. Das Team wird mit einem Transportvolumen von 8 Paletten und 7 Rollcontainern ausgestattet. Insgesamt bringen sie 350 kg Equipment und Berufswäsche, 360 kg Wein und Sekt sowie 550 kg Lebensmittel aus Österreich mit. Ein besonderes Highlight wird die Prosciutto-Maschine für Vulcano-Schinken sein, die einen Einblick in die österreichische Kulinarik ermöglicht. Der Gesamtwert von Waren und Equipment beläuft sich auf rund 15.000 Euro.

Das Österreich-Haus dient nicht nur als gastronomische Anlaufstelle, sondern auch als Kommunikationsplattform für Sport, Wirtschaft, Tourismus und Medien. Hier treffen sich Menschen aus verschiedenen Branchen, um den paralympischen Sport zu feiern und zu unterstützen.

Paralympische Spiele und ihre Bedeutung

Die Paralympischen Spiele sind die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt und bieten Athleten mit Behinderungen eine Plattform, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Gegründet wurde das Österreichische Paralympische Committee (ÖPC) im Jahr 1998 mit dem Ziel, qualifizierte Sportler:innen zu unterstützen. Unter der Präsidentschaft von Maria Rauch-Kallat und mit der Unterstützung von Partnern wie dem Bundesministerium für Sport wird die Nachwuchsförderung, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, vorangetrieben.

Insgesamt zeigt die Teilnahme der Tourismusschulen MODUL an den Paralympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo, wie wichtig praxisnahe Erfahrungen für die Ausbildung junger Menschen sind und wie der paralympische Sport auch in Österreich weiter gefördert wird. Weitere Informationen über die Aktivitäten des ÖPC finden Sie auf ihrer Website.

Für das MODUL-Team wird der Einsatz in Cortina d’Ampezzo sicherlich eine unvergessliche Erfahrung und ein wertvoller Schritt in ihrer beruflichen Laufbahn sein.