Die Verkehrssituation in der Alsegger Straße in Gersthof ist seit einiger Zeit ein heiß diskutiertes Thema. Durch die kürzlich eingeführten Verkehrsberuhigungen in den Nebenstraßen hat sich der Verkehr in der Alsegger Straße merklich erhöht. Besonders während der Rush Hour kommt es zu einem gefährlichen Anstieg der Geschwindigkeiten, die nicht nur für Anwohner:innen, sondern insbesondere für Schulkinder ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko darstellen. Die NEOS haben daher in der Bezirksvertretungssitzung am 12.03.2026 konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit gefordert, darunter auch Fahrbahnverschwenkungen, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu reduzieren und damit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen zu erhöhen. Der Abschnitt der Alsegger Straße zwischen Herbeckstraße und Czartoryskigasse ist besonders betroffen, denn trotz der Steigung fahren dort viele Autos regelmäßig mit überhöhtem Tempo.
In den letzten Jahren wurde in Gersthof die Verkehrsführung neu geregelt, was zu einer Beruhigung des Verkehrs in vielen Straßen führte. Doch die Alsegger Straße ist eine der wenigen Straßen, die weiterhin in beide Richtungen befahrbar ist, und verzeichnet daher ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Der Antrag der NEOS zur Verkehrsberuhigung wird als dringend notwendig erachtet, um die Sicherheit der Anwohner:innen und besonders der Kinder auf ihrem Schulweg zu gewährleisten. Laut der Quelle stehen Fahrbahnverschwenkungen durch abwechselnde Anordnung der Parkspuren im Raum, um die Situation zu entschärfen.
Notwendige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung
Verkehrsteilnehmer halten sich häufig nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit, was die Notwendigkeit von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen unterstreicht. Diese können sowohl durch straßenverkehrsrechtliche als auch straßenbautechnische Maßnahmen erfolgen. Zu den bewährten Beispielen zählen Einbahnstraßen, reine Anliegerstraßen, Poller, Schwellen, Aufpflasterungen sowie Fahrbahnverengungen. Die Straßenverkehrsbehörde muss prüfen, ob eine qualifizierte Gefahrenlage vorliegt, um entsprechende Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung zu ergreifen, wie in § 45 Absatz 9 StVO festgelegt. Aufpflasterungen können die Geschwindigkeit auf 25 bis 35 km/h reduzieren und bieten eine effektive Möglichkeit, den Verkehr zu beruhigen.
Die Gestaltung von Straßen zur Verkehrsberuhigung kann auch durch Blumenbeete und Fahrgassenversätze erfolgen. Diese Maßnahmen sind nicht nur funktional, sondern tragen auch zur Verschönerung des Stadtbildes bei. Um die Wirksamkeit solcher Maßnahmen zu überprüfen, sollten Verkehrszählungen durchgeführt werden, was ebenfalls in der Quelle empfohlen wird.
Umsetzung von Verkehrsberuhigung in Gersthof
In Gersthof könnten verschiedene Instrumente zur Verkehrsberuhigung zur Anwendung kommen. Dazu zählen Fußgängerzonen, Begegnungszonen und Tempo-30-Zonen. Insbesondere in Wohnstraßen, wo der Fahrzeugverkehr nur in Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist, könnten Fahrbahnverschwenkungen und Pflanzenkübel zur Geschwindigkeitsreduktion beitragen. Diese Maßnahmen sind nicht nur sicher, sondern fördern auch die Aufenthaltsqualität in den betroffenen Bereichen, was für die Anwohner:innen von großem Vorteil wäre. Auch die Sicherstellung breiter Gehsteige und gut gestalteter Querungen ist von erheblicher Bedeutung, wie in der Quelle beschrieben.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die angekündigten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in der Alsegger Straße zeitnah und effektiv umgesetzt werden, um die Sicherheit und Lebensqualität der Anwohner:innen nachhaltig zu verbessern.