Die Lage in der Ukraine bleibt angespannt, denn am 24. Februar 2026 jährte sich der Überfall Russlands auf die Ukraine bereits zum vierten Mal. In diesem Zeitraum hat die Ukraine nicht nur brav die Waffen erhoben, sondern den Europäischen Raum auch bei der Verteidigung seiner Freiheit und Sicherheit mitgerissen. In einer aktuellen Diskussion mit dem ukrainischen Botschafter Vasyl Khymynets, die von Falter organisiert wurde, wurde die Solidarität der Europäer hervorgehoben. Khymynets betonte die Widerstandskraft der ukrainischen Bevölkerung, die mittlerweile über vier Jahre hinweg gegen die Angriffe der russischen Armee kämpft.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hielt in der gleichen Zeit eine eindringliche Fernsehansprache, in der er die Entschlossenheit der Ukraine unterstrich. In seinen Worten war klar zu spüren, dass die Ukraine ihre Unabhängigkeit hart erkämpft hat und Russland trotz aller Versuche nicht in der Lage war, seine Ziele zu erreichen. Selenskyj bekräftigte den Wunsch nach Frieden, bemerkte aber gleichzeitig, dass die Ukraine nicht aufhören darf zu existieren. Hochrangige Vertreter der Europäischen Union und nordeuropäischer Staaten waren in Kyjiw anwesend, um diesem bedeutenden Jahrestag beizuwohnen, darunter EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa, die sich beide nachdrücklich für die ukrainische Sache einsetzten.

Die Herausforderungen des Krieges

Trotz des internationalen Engagements erleben die Menschen in der Ukraine nach wie vor dramatische Zeiten. Millionen von Menschen sind geflohen, und Hunderttausende haben ihr Leben verloren. Die Angriffe Russlands, insbesondere in der Stadt Saporischschja, reißen nicht ab – erst kürzlich wurden bei einem Drohnenangriff dort fünf Personen verletzt, darunter ein Kind. Russland kontrolliert nach wie vor rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums und bleibt eine ständige Bedrohung für die Freiheit der Ukrainer. Gleichzeitig wird jedoch klar, dass jeder neue Kriegswinter eine Herausforderung für die Bevölkerung darstellt, die tapfer und mit ungebrochener Entschlossenheit an ihrer Heimat festhält.

In seinem Video-Grußwort an die ukrainische Bevölkerung erinnert Bundeskanzler Friedrich Merz daran, dass die Abwehrkämpfe der Ukraine ein starkes Beispiel für gerechten Widerstand sind. Er ist überzeugt, dass ein nachhaltiger Frieden in Europa nur mit einer freien und souveränen Ukraine möglich ist. „Das Schicksal der Ukraine ist eng mit dem Schicksal ganz Europas verbunden“, so Merz auf Social-Media-Plattformen wie X und Instagram. Auch die G7-Staaten haben in ihrer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung für die Ukraine bekräftigt und sich klar für die Verteidigung der territorialen Unversehrtheit und Unabhängigkeit des Landes ausgesprochen.

Ein ungewisser Ausblick

Die Stimmen zur Unterstützung der Ukraine sind laut, doch was wird die weitere Entwicklung bringen? Der ukrainische Botschafter und die journalistischen Korrespondentinnen, die an der Diskussion teilnahmen, einschließlich Cathrin Kahlweit von der Süddeutschen Zeitung und Tessa Szyszkowitz vom Falter, bringen möglicherweise neue Perspektiven und Analysen in die Debatte ein. In dieser dramatischen Situation steht die Ukraine jedoch fest zu ihrer Entscheidung: der Kampf um Freiheit wird weitergehen.

Bleiben wir also dran: Wie lange hält die Ukraine durch? Es bleibt abzuwarten, aber eins ist klar – das Engagement und die Widerstandskraft der Menschen in der Ukraine sind unerschütterlich.