Am 27. Februar 2026 blicken wir auf vier Jahre Krieg in der Ukraine zurück. Ein Konflikt, der nicht nur Europa, sondern die ganze Welt in Atem hält. Der ukrainische Botschafter Vasyl Khymynets sprach in einer aktuellen Diskussion über die bemerkenswerte Solidarität der Europäer und die Widerstandskraft der Ukraine. Vier Jahre nach dem gescheiterten russischen Blitzkrieg gegen die Ukraine stehen die Menschen vor den Herausforderungen eines jeden neuen Kriegswinters. Die Debatte zieht auch interessante Perspektiven von Journalistinnen wie Cathrin Kahlweit von der Süddeutschen Zeitung und Tessa Szyszkowitz vom Falter an, die gemeinsam mit Eva Konzett, die von einer Ukraine-Reise mit Österreichs Außenministerin zurückgekehrt ist, die Lage erörtern. Eine Reportage aus Kyjiw von Eva Konzett bietet zusätzliche Einblicke in die Situation vor Ort [Falter].
Die Ukraine wehrt sich seit Beginn des Konflikts gegen die Angriffe der russischen Armee. Über Hunderttausende Menschen haben ihr Leben verloren, Millionen sind geflohen. In einer bewegenden Fernsehansprache betonte Präsident Wolodymyr Selenskyj die Widerstandsfähigkeit der Ukraine und erklärte, dass die Unabhängigkeit des Landes verteidigt werden muss. Trotz der ständigen Bedrohung durch Russland, das nach wie vor rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums besetzt hält, bleibt die Entschlossenheit der Ukrainer ungebrochen. Am Jahrestag des Kriegsbeginns erlebte die Stadt Saporischschja einen weiteren Drohnenangriff, bei dem fünf Menschen, darunter ein Kind, verletzt wurden. Hochrangige Vertreter der EU zeigten sich solidarisch mit der Ukraine und würdigten den Mut des ukrainischen Volkes. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von der unerschütterlichen Unterstützung Europas und betonte die Bedeutung des Zusammenhalts in dieser Krisenzeit [DW].
Vier Jahre Widerstand
Der Krieg, der am 24. Februar 2026 zum vierten Mal jährt, hat die Ukraine in einen Abwehrkampf um Freiheit und Sicherheit verwandelt. Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich auf sozialen Medien und hob hervor, dass der Konflikt ein Beispiel für gerechten Widerstand sei. Er vermutet, dass ein nachhaltiger Frieden in Europa nur mit einer freien und souveränen Ukraine möglich ist. Merz richtete ein Video-Grußwort an die ukrainische Bevölkerung, um deren Mut und Zuversicht zu würdigen und die Unterstützung für den Kampf gegen den russischen Angriffskrieg zu bekräftigen. Die G7-Staaten haben ebenfalls ihre Unterstützung für die Ukraine bekräftigt und betonen die Verteidigung der territorialen Unversehrtheit und Souveränität [Bundesregierung].
Die fortwährenden Angriffe und die anhaltende Besatzung zeigen, wie wichtig der internationale Zusammenhalt ist. Die Ukraine hat nicht nur für sich selbst, sondern für ganz Europa gekämpft. In diesen schwierigen Zeiten bleibt es entscheidend, dass die Staaten der EU und die internationale Gemeinschaft zusammenstehen, um Frieden und Stabilität in der Region zu fördern.