Wien hat einen neuen Hit gelandet, und diesmal dreht sich alles um Vampire und die köstliche Wiener Küche. Der Kurzfilm „Vienna Bites“, der von WienTourismus ins Leben gerufen wurde, öffnete kürzlich die Türen zu einem kulinarischen Themenjahr, das ganz im Zeichen des Austro-Vampirismus steht. Seit dem Start im Februar 2026 hat der Film bereits über 40 Millionen Aufrufe auf YouTube generiert und zieht sowohl kulinarische als auch kulturinteressierte Zuschauer in seinen Bann. In diesem Film wandelt ein Vampirclan durch die Straßen Wiens, auf der Suche nach den exquisiten Köstlichkeiten der Stadt, die sie für besonders schmackhaft halten, weil sie mit dem „Blut der Wiener:innen“ zubereitet werden, wie die Macher beschreiben.
„Vienna Bites“ ist nicht nur ein Film, sondern ein kreatives Projekt, das die historischen Verbindungen Wiens zum Vampirismus sowie das heutige kulinarische Flair der Stadt gekonnt vereint. Die Regie führte Bianca Poletti, unterstützt von der Wiener Agentur seite zwei und Muellers Bureau. Im Zentrum der Handlung stehen prominente Vertreter:innen der Wiener Küchenszene, darunter Anton Pozeg und Lukas Mraz, die eigens für den Film vor die Kamera getreten sind und damit ihre Kochkunst im vollen Licht zeigen.
Ein Rückblick auf den Vampir-Mythos
Die Erzählung geht einen Schritt weiter und verbindet historische Legenden mit modernen Popkultur-Elementen. Kulinarische Ikonen wie das Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn und Sachertorte kommen dabei nicht zu kurz und tragen zur visuellen Schmackhaftigkeit des Films bei, der in berühmten Wiener Locations wie dem Hotel Sacher oder dem Café Schwarzenberg gedreht wurde.
Die digitale Strategie für ein neues Publikum
WienTourismus hat viel auf die digitale Vermarktung gesetzt. Die Kampagne „Vienna Bites“ zielt besonders auf internationale Märkte ab, darunter die USA, Kanada, das Vereinigte Königreich und mehrere europäische Länder, wo das Interesse an kulinarischen und kulturellen Angeboten hoch ist. „Wir haben ein gutes Händchen mit dieser Kampagne bewiesen“, bemerkt Kettner und betont, dass durch die Kombination aus authentischen Geschichten und modernem Storytelling die Wiener Küche als Teil der städtischen Identität hervorgehoben wird.
Das kulinarische Jahresthema wird auch durch die Destinations-App ivie unterstützt, die einen umfassenden Wirtshaus und Beisl-Guide bietet. Zudem können Gäste mit der Vienna City Card in ausgewählten Restaurants, Cafés und Nachtclubs von Vergünstigungen profitieren. Ein weiterer Blickfang des Films ist der eigens komponierte Soundtrack von Morgan Kibby und der Band The Graveyard Club, der die düstere, aber zugleich einladende Stimmung der Geschichte untermalt.
Mit der Premiere von „Vienna Bites“ und der Hervorhebung der Gastronomie wird nicht nur dem Vampir-Mythos, sondern auch der Vielfalt und dem Reichtum der Wiener Küche Rechnung getragen. Wie es scheint, hat Wien hiermit einen aufregenden Gaumenschmaus geschaffen, der weit über die Stadtgrenzen hinausWellen schlägt, und das in einem Format, das sowohl alte als auch neue Geschichtenerzähler begeistert.
Weitere Informationen zu der faszinierenden Verbindung von Vampiren und der Wiener Küche sind auf Gourmet Report, auf Wien.gv.at sowie auf Aviation Direct verfügbar.