Am 9. März 2026 fand im Festsaal der TU Wien ein richtungsweisendes Ereignis statt: die offizielle Vorstellung der „Spinoff Factory“. Rund 200 Gäste versammelten sich, um die Initiative zu feiern, die die Unterstützung von Forschenden bei der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Unternehmen zum Ziel hat. Rektor Jens Schneider betonte dabei die zentrale Rolle von Universitäten für unternehmerische Innovation, während Vizerektor Peter Ertl die strategische Bedeutung von Ausgründungen für die Innovationsagenda der Universität hervorhob.

CEO Christian Hoffmann präsentierte die Spinoff Factory und erläuterte, wie Wissenschaftler_innen beim Weg von der Idee zum Unternehmen begleitet werden sollen. Die Initiative bietet Zugang zu Finanzierung, Infrastruktur und unternehmerischem Know-how. Des Weiteren wurde das Joint Venture Noctua Science Ventures vorgestellt, das zusammen mit einem großen europäischen Seed-Investor Deep-Tech-Gründungen unterstützen soll. Im Fokus stehen fünf Zukunftsfelder: DeepTech, Climate & Industrial Tech, Software & AI, HealthTech sowie SynBio & BioTech. Es ist anzumerken, dass Österreich rund 50 % unter dem EU-Durchschnitt bei der Überführung wissenschaftlicher Durchbrüche in Start-ups liegt.

Paneldiskussion und Networking

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war eine Paneldiskussion, die die Gründungsgeschichte des TU-Wien-Spinoffs Invisible Light Labs beleuchtete. In diesem Kontext wurden Themen wie Patentschutz, Finanzierung und die universitären Unterstützungsstrukturen erörtert. Das Ziel der österreichischen RTI-Initiative bis 2030 ist es, die Zahl erfolgreicher Spinoffs erheblich zu erhöhen. Die Notwendigkeit einer stärkeren unternehmerischen Kultur innerhalb der Forschung wurde eindringlich betont. Der Abend fand seinen Ausklang mit Networking, Musik und anregenden Gesprächen über neue Kooperationen.

Das Team der Spinoff Factory

Die Spinoff Factory wird von einem engagierten Team geleitet, das sich aus verschiedenen Expertinnen und Experten zusammensetzt. Christian Hoffmann, Managing Director, bringt eine Kombination aus Strategie und Investment Management mit. Antonia Rinesch, Head of Communications & Partnerships, setzt auf Innovation und Verbindung. Dr. Birgit Hofreiter, Head of TU Wien Innovation Incubation Center (i²c), fokussiert sich auf Unternehmertum und Bildung, während Dr. Tanja Sovic, Head of Patent and License Management, die Themen Technologietransfer und Forschung abdeckt.

Weitere Schlüsselpersonen sind DI Alexandra Negoescu, die als Senior Program Manager wissenschaftliche Dienstleistungen koordiniert, sowie Lukas Rippitsch, Portfolio Lead bei Noctua Science Ventures, der Mentorship und Funding bereitstellt. Dr. Anna Franzkowiak leitet das Center for Technology-driven Social Innovation, und Julian Ebner ist für die Industriebeziehungen an der TU Wien zuständig. Martin Wolf von der Wirtschaftsagentur Wien unterstützt Start-ups mit Funding und Startup Support, während Stefan Eder sich um das Personalmanagement kümmert. Felix Günther und Ariuna Bembejew runden das Team mit ihrer Expertise in Kundenakquise und Projektmanagement ab.

Die Spinoff Factory ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer dynamischeren Gründungskultur in Österreich. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft sollen innovative Ideen schneller in die Praxis umgesetzt werden. Dies könnte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit stärken, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen leisten. Die Initiative zeigt, dass es an der Zeit ist, die Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen und so die Innovationskraft des Landes nachhaltig zu fördern.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Webseite der TU Wien oder die Webseite der Spinoff Factory.