Am 4. März 2026 gibt es Neuigkeiten aus der Welt des Hörfunks in Wien und Umgebung. Der private Hörfunksender Stadtradio 1 hat kürzlich eine zusätzliche UKW-Frequenz in Niederösterreich erhalten. Diese Frequenz, 96,0 MHz, wurde von der österreichischen Medienbehörde KommAustria zugeteilt und wird vom neuen Senderstandort in Klosterneuburg (Freiberg) ausgestrahlt. Mit dieser Erweiterung soll die technische Reichweite des Programms erheblich verbessert werden, insbesondere in den Regionen nördlich und nordwestlich von Wien.
Dank der neuen Frequenz können nun Klosterneuburg, Stockerau und Tulln vollständig versorgt werden. Auch in Teilen der Wiener Bezirke Floridsdorf und Donaustadt wird das Programm künftig empfangbar sein. Das Signal erstreckt sich sogar bis in den Bezirk Gänserndorf im Weinviertel, wodurch die potenzielle Hörerzahl um rund 300.000 Menschen steigt, die mit einer Feldstärke von 54 dBµV erreicht werden können. Geschäftsführer Robin Schmutzer bezeichnet diese Erweiterung als einen wichtigen Schritt für den Sender und betont die Fortführung des Erfolgskurses des Unternehmens.
Technische Details und Programmgestaltung
Die Entscheidung, die Frequenz zu erweitern, wird von den Verantwortlichen als entscheidend für die künftige Entwicklung des Senders angesehen. Der technische Leiter Christian Kocher hebt die Bedeutung des neuen Standorts hervor, während Regina Steininger, Head of Sales, zusätzliche Vermarktungspotenziale durch den Ausbau sieht. Stadtradio 1, das 2022 unter dem Namen Stadtradio Krems auf Sendung ging und seit August 2025 unter dem Namen Stadtradio 1 firmiert, richtet sich mit seinem Programm vor allem an die Zielgruppe über 30 Jahre. Die Musikauswahl konzentriert sich auf Kulthits der 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre sowie ausgewählte aktuelle Titel.
Die Erweiterung der terrestrischen Verbreitung ist ein strategischer Schritt, um die Präsenz des Senders im Großraum Wien zu stärken. Durch die erhöhte Hörerzahl wird Stadtradio 1 für Werbepartner noch attraktiver, was sich positiv auf die wirtschaftliche Lage des Senders auswirken könnte. Die neue Frequenz wird somit nicht nur zur Verbesserung der Programmversorgung beitragen, sondern auch zur Sicherstellung einer stabilen finanziellen Basis für die Zukunft.
Ein Blick auf die Radiolandschaft in Österreich
In Österreich gibt es eine Vielzahl an UKW-Hörfunksendern, die sich über das gesamte Bundesgebiet verteilen. Die Frequenzvergabe und die technischen Details der Sender sind dabei von großer Bedeutung. Im Vergleich zu anderen Sendern in verschiedenen Bundesländern, wie etwa Ö1 oder Hitradio Ö3, positioniert sich Stadtradio 1 mit seinem speziellen Musikprogramm in einem eigenen Nischenmarkt. Während Ö1 beispielsweise sich auf kulturelle Inhalte konzentriert, bietet Stadtradio 1 einen nostalgischen Rückblick auf die musikalischen Höhepunkte vergangener Jahrzehnte.
Die jüngsten Entwicklungen bei Stadtradio 1 zeigen, wie dynamisch die Radiolandschaft in Österreich ist und wie wichtig es ist, sich den Bedürfnissen der Hörer anzupassen. Mit der neuen Frequenz und dem erweiterten Sendegebiet wird der Sender noch präsenter in der Region und kann auf die Wünsche seiner Zuhörer besser eingehen.
Für weitere Informationen über die Frequenz und die Senderlandschaft in Österreich können Sie die vollständige Liste der UKW-Hörfunksender auf Wikipedia einsehen.
Die Quelle für die Neuigkeiten über Stadtradio 1 finden Sie auf Radioszene sowie auf Radiowoche.