In Wien wird die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest 2026 immer größer. Unter den Teilnehmern sticht besonders Sarah Engels hervor, die Deutschland mit ihrem Song „Fire“ vertreten wird. Diese Entscheidung hat in den letzten Tagen für viel Gesprächsstoff gesorgt, insbesondere durch die positiven Äußerungen ihres Ex-Mannes Pietro Lombardi, der 2011 als Sieger von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) bekannt wurde. Lombardi lobt Engels‘ Stimme und wünscht ihr für den ESC Auftritt „nichts Schlechtes“. Er empfiehlt ihr, einfach ihr Ding zu machen, was zeigt, dass die beiden trotz ihrer Trennung im Jahr 2016 eine respektvolle Beziehung pflegen.

Sarah Engels wurde am 15. Oktober 1992 in Köln geboren und war von 2013 bis 2021 als Sarah Lombardi bekannt, nachdem sie bei DSDS den zweiten Platz belegte. In den letzten Jahren hat sie sich als Pop-Sängerin und Fernsehpersönlichkeit etabliert, mit einer beachtlichen Fangemeinde von 1,8 Millionen Instagram-Followern. Ihre Teilnahme am ESC kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Deutschland in den letzten zehn Contests oft enttäuschende Platzierungen erreicht hat, darunter viermal der letzte Platz.

Die Herausforderung beim ESC

Der SWR berichtete, dass der Vorentscheid mit 18,1 Prozent die beste Quote seit 2002 erzielte, jedoch weniger Zuschauer als im Jahr 2025 anlockte. Kritiker aus der ESC-Community haben den Vorentscheid-Modus in Frage gestellt, da eine Jury vorab Teilnehmer aussortiert. Trotz dieser Herausforderungen hat sich Engels mit „Fire“ gegen die deutsche Konkurrenz durchgesetzt und wird als neue Hoffnung für den ESC angesehen. Ihr Song thematisiert „female empowerment“ und wird bereits mit Zyperns „Fuego“ sowie Spaniens „SloMo“ verglichen. Allerdings gibt es auch Stimmen, die bemängeln, dass „Fire“ nicht innovativ genug sei und als altbacken wahrgenommen wird.

Aktuell belegt Engels bei den Buchmachern den 23. Platz von 37, was ihre Siegeswahrscheinlichkeit als niedrig einstuft. Dennoch scheint sie optimistisch und betont, dass es ihr wichtig ist, dass es ihrem Sohn Alessio gut geht. Ihr Engagement beim ESC ist nicht nur ein musikalischer Auftritt, sondern auch eine persönliche Herausforderung und eine Gelegenheit, ihre Karriere weiter voranzutreiben.

Ein Blick in die Vergangenheit

Die Beziehung zwischen Engels und Lombardi hat damals viele Fans begeistert. Das Paar heiratete 2013 und bekam 2014 ihren Sohn Alessio. Nach der Trennung im Jahr 2016 haben beide Protagonisten ihre Karrieren weiterverfolgt. Lombardi plant, bald live mit Oliver Pocher in Köln aufzutreten und hat große Pläne für die kommende Staffel von „Sing meinen Song“. Der ESC hingegen bleibt für Engels eine bedeutende Herausforderung und Chance zugleich.

Die Meinungen über ihren Song und ihre Chancen variieren, doch die Vorfreude auf den Eurovision Song Contest in Wien ist ungebrochen. Sarah Engels steht bereit, mit „Fire“ die Bühne zu erobern und Deutschland im internationalen Wettbewerb zu vertreten. Wer mehr über die Hintergründe ihrer Teilnahme erfahren möchte, kann sich die ausführliche Berichterstattung auf rnd.de oder 1und1.de durchlesen.