Die Lage wird ernst für Rapid Wien! Am Sonntag steht ein entscheidendes Duell an, das über die weitere Saison des Vereins entscheidet. Gegner ist niemand Geringerer als Red Bull Salzburg, und ein Sieg ist für die Hütteldorfer Pflicht, um den Platz in der Meistergruppe zu sichern. Aktuell haben sie 30 Punkte und kämpfen in einem engen Feld gegen Hartberg (32 Punkte) sowie Altach (29 Punkte) um ihre Position. Auch die beiden Letztgenannten spielen am Sonntag und könnten das Schicksal von Rapid beeinflussen. Sollte es nicht für einen Sieg gegen Salzburg reichen, benötigt Rapid auf jeden Fall Schützenhilfe von Sturm Graz gegen Altach oder von Austria Wien gegen SV Ried, um nicht in der Qualifikationsgruppe landen zu müssen. Das berichtet die Die Presse.
Die Ausgangslage ist angespannt, da Rapid nach einem enttäuschenden 1:1 gegen Altach in der letzten Runde den Schwung verloren hat. Dabei starteten die Hütteldorfer vielversprechend und waren nach fünf Runden Tabellenführer. „Verlieren verboten“ heißt es jetzt, da Rapid dringend Punkte braucht. Der Druck ist umso höher, da im Heimspiel gegen Salzburg nur halbleer Ränge auf die Spieler warten, die aufgrund von Sektorsperren nach einem Derby-Eklat festgelegt wurden. Rapid könnte ein entscheidendes Spiel vor einer ungemütlichen Kulisse erleben.
Schwankende Leistungen und der Kampf um den Klassenerhalt
In den letzten Auswärtsspielen hat Rapid ein großes Problem: Die Mannschaft konnte seit 17 Partien in Wals-Siezenheim nicht mehr gewinnen. Nur zu oft haben sie ihre Leistungen nicht abrufen können. Am letzten Spieltag der vorausgegangenen Saison unterlag Rapid gleich mit 2:4 gegen Salzburg, wobei sie in der ersten Halbzeit bereits mit 1:3 zurücklagen. Ein weiterer Rückschlag, der die Leistungen gefährlich unterstreicht. Der Torschütze Radulovic wusste schließlich auch nicht, wie er gegen die Drangphase der Salzburger, die durch Nene und Gloukh bestimmt wurde, entgegenwirken sollte. Wie die Kicker berichtet, haben die Hütteldorfer schon oft Probleme gehabt, die Salzburger unter Kontrolle zu bekommen.
Das Duell am Sonntag wird von Interesse sein – nicht nur für die Teamführung, sondern auch für den Sportdirektor Markus Katzer, der im Falle eines Absteigens in die Qualifikationsgruppe möglicherweise die Situation neu evaluieren muss. Der Druck auf die Mannschaft und den Trainer Stefan Kulovits ist immens, und das Team muss jetzt zeigen, dass sie das Zeug haben, durchzuhalten und die Wende zu schaffen.
Die Situation der Liga
Die Bundesliga steht kurz vor der Aufteilung in Meister- und Qualifikationsgruppe, und die Zeit drängt. Neben Rapid haben Salzburg, Sturm Graz, LASK und Austria bereits Plätze in der Meistergruppe sicher. Hartberg hingegen hat die leichteste Aufgabe bei BW Linz und könnte ein Remis zum Einzug reichen. Bei Punktegleichheit mit Altach zählt das Torverhältnis – und hier hat Hartberg einen Vorsprung von vier Toren. Die Herausforderungen sind vielfältig, und Rapid muss nun über sich hinauswachsen. Die Fans dürfen also auf ein packendes und spannendes Duell hoffen!
Weitere Statistiken und Analysen zu Rapid Wien findet man auf der Seite von Kicker, wo die Leistungen und weiteren Teamdaten umfassend dokumentiert sind. Eines ist jedoch klar: Rapid braucht jetzt jeden einzelnen Punkt!