Penzing 2026: Bezirkschefin Schüchner plant Nachbarschaftsfest und mehr!
Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner spricht über Herausforderungen und geplante Projekte in Breitensee, inklusive eines Nachbarschaftsfestes.

Penzing 2026: Bezirkschefin Schüchner plant Nachbarschaftsfest und mehr!
Im neuen Jahr hat die Bezirksvorsteherin von Penzing, Michaela Schüchner, den Fokus auf eine Vielzahl von Projekten gelegt, die nicht nur das Gemeinschaftsgefühl stärken, sondern auch bedeutende gesellschaftliche Herausforderungen angehen. In einem Interview mit meinbezirk.at weist Schüchner auf das geplante Nachbarschaftsfest 2026 in Breitensee hin. Dieses wird die Möglichkeit bieten, beim Verweilen an Spielstationen für Kinder und Infoständen die Nachbarn besser kennenzulernen.
Ein weiteres Highlight wird die Penzinger Frauenwoche im März sein. Diese Reihe von Veranstaltungen umfasst eine Filmvorführung in den Breitenseer Lichtspielen sowie eine Führung im Technischen Museum, bei der der Fokus auf den Erfindungen von Frauen liegt. Ein besonders wichtiger Punkt ist der Selbstverteidigungskurs für Mädchen, der in Kooperation mit Kiddy & Co. und der Volkshochschule angeboten wird. Dieses Projekt sprang aus dem Jugendparlament hervor und zielt darauf ab, die Persönlichkeitsstärkung sowie die Sicherheit im Alltag zu fördern.
Herausforderungen für Jugendliche
Die Bezirksvorsteherin thematisiert auch die Notwendigkeit von Schulsozialarbeit in Penzing, die seit der Corona-Pandemie besonders wichtig geworden ist, um Jugendlichen Unterstützung zu bieten. In diesem Zusammenhang ist auch der Bedarf an besseren Verkehrsanbindungen zu erwähnen. Schüchner sieht hier Herausforderungen wie unzureichende Busverbindungen am Wochenende sowie die Notwendigkeit, Gleise in der Linzer Straße, Hütteldorfer Straße und der U4 zu sanieren.
Aber nicht nur in Penzing werden Mädchen und Frauen gefördert. Das Hilfsprojekt von Jugend Eine Welt hat sich zum Ziel gesetzt, die Rechte von Frauen und Mädchen in vielen Gesellschaften zu stärken. Es wird berichtet, dass Mädchen aus benachteiligten Verhältnissen oft unter Diskriminierung leiden und in ihrer Entwicklung eingeschränkt werden. Frühe Heiratsverpflichtungen, Schulabbruch und Gewalt in Partnerschaften sind nur einige der Hürden, die viele Mädchen überwinden müssen. Ihre stärker geförderte Bildung könnte langfristig ein wichtiger Beitrag zur Gleichstellung sein, da Mädchen aus wohlhabenden Familien oft bessere Chancen auf Selbstbestimmung haben, wie jugendeinewelt.at erklärt.
Globale Perspektiven
Wenn wir über die Stärkung von Mädchen sprechen, ist es wichtig, die weltweiten Bemühungen nicht aus den Augen zu verlieren. Die SOS-Kinderdörfer setzen sich aktiv für die Rechte von Mädchen und Frauen ein, indem sie Bildung und Ausbildung in den Mittelpunkt ihrer Hilfsprojekte stellen. Jährlich werden Millionen Mädchen verheiratet, bevor sie zur Schule gehen können, was ihre Entwicklung stark einschränkt. Frauen, die finanziell von Männern abhängig sind, haben zudem ein erhöhtes Risiko, Opfer von Gewalt zu werden, so die Erkenntnisse von SOS-Kinderdörfer.
Nachhaltige Veränderung beginnt mit Bildung und der Stärkung von Mädchen. Penzing nutzt ein gutes Händchen, um derartige Projekte nicht nur im Bezirk, sondern auch in einem größeren Rahmen voranzutreiben. Schüchner sieht in den kommenden Projekten und Veranstaltungen die Möglichkeit, Fortschritte zu erzielen und das Lebensumfeld der Bewohner zu verbessern. Mit Blick auf die anstehenden Herausforderungen sind wir gespannt, welche Entwicklungen das Jahr 2026 noch bringen wird.