In der Wiener Ordination an der Breitenseerstraße bleibt der Betrieb vom 30. März bis 3. April 2026 geschlossen. Dr. Christina Kunze wird in dieser Zeit die Vertretung übernehmen. Patienten, die die Ordination aufsuchen möchten, finden sie bequem an der Adresse Breitenseerstraße 106-108/4/R2, 1140 Wien, Eingang Burgersteingasse. Ein Anruf unter 01 914 97 68 lohnt sich, um etwaige Anliegen zu klären.
Die Ordinationszeiten sind flexibel gestaltet, sodass Patienten montags von 10:00 bis 14:00 Uhr, dienstags von 13:00 bis 17:00 Uhr, mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr, donnerstags von 15:00 bis 19:00 Uhr und freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr die Möglichkeit haben, einen Termin zu vereinbaren. Besonders wichtig zu erwähnen ist, dass die ersten zwei Stunden am Montagvormittag für Blutabnahmen und akute Anliegen reserviert sind.
Impfungen und medizinische Leistungen
Einer der Schwerpunkte in dieser Ordination ist die Durchführung von Impfungen. Unter anderem werden kostenlose Pneumokokken- und Herpes-Zoster-Impfungen (Shingrix) für Personen ab 60 Jahren oder bei medizinischer Indikation ab 18 Jahren angeboten. Ein besonders wichtiger Hinweis: Die Gürtelrose-Impfung kann Nebenwirkungen mit sich bringen. Abgesehen davon ist lediglich der Nuvaxovid-Impfstoff für COVID-19-Impfungen verfügbar.
Die HPV-Impfung bietet die zweite kostenlose Impfung bis zum Ende Juni an, vorausgesetzt, die erste Impfung fand vor dem 31. Dezember 2025 statt. Akut erkrankte Patienten wird geraten, während der ersten Stunde nach der Ordinationsöffnung einen Termin per E-Mail oder telefonisch zu vereinbaren. Es ist zu beachten, dass Rezepte in der Ordination nur kontaktlos verordnet werden können und für die Behandlung eine E-Card erforderlich ist.
Berufliche Indikationen für Impfungen
Da die Verantwortung für die Verordnung von Impfungen beim betriebsärztlichen Dienst vor Ort liegt, ist zu beachten, dass Empfehlungen je nach beruflicher Tätigkeit und gesundheitlicher Gefährdung variieren. Die RKI weist darauf hin, dass die Entscheidung über beruflich indizierte Impfungen hier sehr individuell getroffen werden sollte. Die STIKO gibt hierzu spezifische Empfehlungen, die im Epidemiologischen Bulletin veröffentlicht sind.
Eine wichtige Empfehlung ist die saisonale Influenza-Impfung für medizinisches Personal, die besonders im Herbst durchgeführt werden sollte. Dies ist gelebte Praxis, um sowohl das Personal als auch die Patienten besser zu schützen, da infektionsbedingte Personalengpässe in den Wintermonaten keine Seltenheit sind. Ein Monitoring zur Influenza-Impfquote im Krankenhaus zeigte, dass 58,7 % der befragten Mitarbeitenden geimpft waren, wobei Ärztinnen und Ärzte (80,7 %) signifikant öfter zur Spritze griffen als Pflegepersonal (51,1 %) berichtet.
Die Ordination ist zudem Lehrpraxis für Allgemeinmedizinerinnen und -mediziner, sodass an dieser Stelle auch die Ausbildung zukünftiger Ärzte aktiv gefördert wird. Um sicherzustellen, dass alle Abläufe reibungslos funktionieren, werden Patienten, die einen Termin benötigen, gebeten, die entsprechenden Anfragen per E-Mail oder telefonisch zu stellen und die E-Card zur Verfügung zu halten. Es soll sichergestellt werden, dass der Datenschutz gemäß der DSGVO eingehalten wird, auch wenn Mediziner Patienten nicht per E-Mail Auskünfte erteilen dürfen.




