Wenn es um spannende Kriminalgeschichten geht, ist Roman Klementovic aus Marchfeld der Mann der Stunde. Aufgewachsen in Breitensee, hat er sich nicht nur dem Schreiben verschrieben, sondern interessiert sich auch für Bier in Pubs, Punkrock und seinen Lieblingsverein SK Rapid. Am 11. März 2026 bringt er seinen neuesten Roman mit dem Titel „Splitterschreie“ heraus, der gleich vier packende Kurzgeschichten umfasst, die sowohl Tiefe als auch Hochspannung versprechen.

In diesen Geschichten geht es um brisante Themen, die die Leser in ihren Bann ziehen werden. Der erste Beitrag, „Versagt“, erzählt von Bezirksinspektor Mück, der einen Einbrecher jagt und dabei die brisante Wahrheit erst zu spät erkennt. Eine weitere Geschichte, „Wenn die Nacht ertrinkt“, folgt Alma Toth, die einen mysteriösen Cold Case aufklärt, aber deren Falle außer Kontrolle gerät. Junge Leser können sich in „Wenn der Nebel brennt“ mit der 16-jährigen Julia identifizieren, die eines Nachts ungebetenen Besuch von zwei Fremden in ihrem Zimmer erhält. Schließlich beschreibt Klementovic in „Wenn die Stille schreit“ das beklemmende Szenario, in dem Tim während eines Schneesturms seine Frau Natalie in einem abgelegenen Landhaus sucht.

Lesung und Bonusmaterial

Ein ganz besonderer Termin steht am 19. März 2026 ins Haus: Klementovic lädt um 19 Uhr zu einer Lesung in die Bücherei Leopoldsdorf am Marchfelde ein. Außerdem dürfen sich Fans auf einen kurzen Thriller freuen, der bereits 2021 unter dem Titel „Wenn die Stille schreit“ erschienen ist. Inmitten dieser Onslaught an Nervenkitzel wird bestimmt für jede Krimi-Liebhaberin und jeden Krimi-Liebhaber etwas dabei sein.

Der Kriminalroman ist in der Literaturgeschichte tief verwurzelt. Bereits in der Antike wurden Morde beschrieben; doch erst im 19. Jahrhundert, als mit der bürgerlichen Gesellschaft die Notwendigkeit für die Aufklärung von Verbrechen entstand, erlebte das Genre einen Aufschwung. Frühe Krimis beinhalteten oft Privatdetektive, da die Polizei als korrupt galt. Die Entwicklung des Krimigenres spielt sich in einem Kontext ab, der auch den Geschmack und das Verhalten der Gesellschaft widerspiegelt. Es ist kein Wunder, dass heutzutage zwei von drei Deutschen regelmäßig Krimis oder Thriller lesen, wobei Regionalkrimis hier einen besonderen Trend setzen.

Obwohl Klementovics Schaffen stark auf individuellen Geschichten basiert, verbindet es sich doch mit dieser breiteren Tradition des Kriminalromans, die sich stets weiterentwickelt hat. In der heutigen Zeit sind Krimis nicht nur Unterhaltung, sondern auch Spiegelbilder von gesellschaftlichen Herausforderungen. Das schafft eine Verbindung zwischen Autoren wie Klementovic und etablierten Größen der Literatur wie Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle, die das Genre geprägt haben.

Klementovic hat also ein gutes Händchen dafür, seine Leser in die Abgründe menschlichen Handelns zu entführen. Während die Vorfreude auf seinen neuen Roman wächst, bleibt abzuwarten, welche fesselnden Wendungen er uns noch bieten wird.