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Die Wiener Innenstadt ist noch immer von der Schockwelle einer grausamen Tat erfasst. Eine 14-jährige Jugendliche steht im Verdacht, am Montag eine 64-jährige Friedhofsbesucherin mit einem Taschenmesser getötet zu haben. Laut Heute steckt die Jugendliche bereits mehrere Tage in der Justizanstalt Wien-Josefstadt. Die mutmaßliche Mörderin scheint einen tief verwurzelten inneren Drang verspürt zu haben, "jemanden zu töten".

Erst kürzlich wurde sie auf Antrag ihrer Anwältin Astrid Wagner in die Jugendpsychiatrie in Wien-Hietzing verlegt, um ihre psychische Verfassung besser beurteilen zu können. Doch bereits am selben Tag kehrte sie, bewacht durch einen Gefangenentransport, in ihre Einzelzelle auf der Krankenstation des Grauen Hauses zurück. Eine Gerichtsgutachterin wird nun die Zurechnungsfähigkeit und die Gefährlichkeit der 14-Jährigen überprüfen.

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Die Hintergründe der Tat sind alarmierend: Die Jugendliche leidet seit ihrem zehnten Lebensjahr unter dunklen Gedanken und zeigt ein besonderes Interesse an abscheulichen Verbrechen. Ihre Ermittler untersuchen auch ihr Handy, von dem angenommen wird, dass sie ein Bild der Leiche gemacht hat. Momentan steht das Obduktionsgutachten noch aus, doch die Unschuldsvermutung bleibt bestehen.

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Weitere Gewaltverbrechen schockieren Wien

Dieser Vorfall ist nicht isoliert zu betrachten. In den letzten Monaten haben mehrere Gewaltverbrechen in Wien die Bürger:innen in Alarmbereitschaft versetzt. Besonders der Fall eines 17-Jährigen, der im Sommer 2023 zwei Obdachlose erstochen haben soll, sorgt für Entsetzen. Laut Die Presse wird ihm Anklage wegen zweifachen Mordes und Mordversuchs drohen. Die Jugendpsychiaterin stellte fest, dass der Jugendliche zum Zeitpunkt der Taten zurechnungsfähig war.

Auf das Gewaltdelikt gegen die beiden Wohnsitzlosen folgte eine Reihe weiterer Straftaten. So wird dem 17-Jährigen auch vorgeworfen, seiner eigenen Mutter schwere Verletzungen zugefügt zu haben. Aufgrund dieser Taten könnte das Gericht eine Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum anordnen, um die Gefährlichkeit des Jugendlichen zu bewerten.

Die Wiederholung dieser Gewaltverbrechen, zusammen mit der schockierenden Mordtat an der Friedhofsbesucherin, wirft Fragen auf über die Sicherheitslage in der Stadt und den Umgang mit psychisch auffälligen Jugendlichen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die rechtlichen Schritte in den kommenden Wochen entwickeln werden, während die Wiener Bevölkerung sich mit der Realität dieser extremen Gewalttaten auseinandersetzen muss.