In Wien, der Stadt der Musik und Kultur, wird es in den kommenden Wochen besonders aufregend. Der Eurovision Song Contest steht vor der Tür, und das Finale findet in nur vier Wochen in der Stadthalle statt. Bereits jetzt herrscht eine lebhafte Vorfreude, denn tausende Fans werden erwartet, um live bei den Shows und an den Public Viewing Plätzen dabei zu sein. In der ESC-Woche vom 10. bis 16. Mai wird die Stadt mit einer halben Million zusätzlicher Gäste rechnen müssen.

Um den Ansturm der Besucher zu bewältigen, öffnen rechtzeitig vier neue Hotels in Wien ihre Türen. Eines davon ist „The Companion Vienna“ in der Mariahilfer Straße 127a, das bereits im März eröffnet hat. Hinter diesem Projekt stehen die vier Gründer Kai Hollmann, Florian Kollenz, Christian Lainer und Michael Todt. Das Hotel bietet nicht nur 138 Zimmer, sondern auch ein mediterranes Restaurant namens Boca sowie eine Bar, die unter dem Namen Calypso firmiert. Das Konzept des Hotels zielt darauf ab, einen Ort für Begegnungen und gelebte Nachbarschaft zu schaffen.

Neues Flair in der Stadt

Die Innenarchitektur des „The Companion Vienna“ stammt von weStudio unter der Leitung von Piotr Wiśniewski. Besonders hervorzuheben sind die Lobby und die Bar, die als Nachbarschaftssalons gestaltet wurden. Ein markantes Design-Element ist die horizontale schwarze Wandleiste, die von traditionellem Wiener Design inspiriert ist.

Ein weiteres neu eröffnetes Hotel ist das „Miiro SpittelBerg“, das sich in der Kirchberggasse 6 im siebten Bezirk befindet. Dieses Hotel gehört zur Londoner Hotelgruppe Miiro und verfügt über 132 Zimmer und Suiten. Die offene Erdgeschosszone verbindet das Hotel mit Gastronomie und Nachbarschaft und schafft damit ein einladendes Ambiente. Kunstwerke von bekannten Künstlern wie Christian Ludwig Attersee, Kurt Moldovan und Josef Mikl zieren die Wände des Hotels und verleihen ihm einen besonderen Charme. Das architektonische Konzept wurde von Gabriel Kacerovsky (Archisphere) entworfen, während die Innenarchitektur mit einer ruhigen Materialpalette aus Stein, geölter Eiche, Kalkputz, Wolle und Samt gestaltet wurde.

Wien im Aufschwung

Wien verzeichnet derzeit Rekorde bei den Nächtigungszahlen. Prognosen zeigen, dass die Stadt bis 2025 rund 8,6 Millionen Gäste und über 20 Millionen Nächtigungen begrüßen wird. Aktuell gibt es etwa 450 Beherbergungsbetriebe mit rund 42.400 Hotelzimmern. Die Nachfrage nach Hotelzimmern wächst dabei schneller als das Angebot – seit 2015 gab es einen Zuwachs von 27% bei Zimmern und sogar 40% bei Nächtigungen. Besonders auffällig ist, dass vier- und fünf-Sterne-Hotels rund 50% der Betriebe und 60% der Zimmer ausmachen.

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Die hohe Marktsättigung in zentralen Lagen zeigt, dass es Potenzial für den Ausbau in außerhalb liegenden Teilmärkten gibt. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Hotels und die Stadt auf den bevorstehenden Ansturm vorbereiten und welche neuen Begegnungsräume sie schaffen werden.