Heute ist der 18.04.2026 und wir blicken auf eine spannende Entwicklung aus dem Hause UpNano hier in Neubau. Das österreichische Unternehmen hat mit seinem innovativen 3D-Drucker NanoOne einen technologischen Meilenstein gesetzt, der die Herstellung von Bauteilen im Nanobereich revolutioniert. Diese winzigen Wunderwerke sind mit freiem Auge nicht zu erkennen; um ihre beeindruckenden Details zu erfassen, kommt ein Rasterelektronenmikroskop zum Einsatz. Zum besseren Verständnis: Der Durchmesser eines Nanometers ist ganze 1.000-mal kleiner als der eines menschlichen Haares – ein faszinierendes Maß, das die Grenzen der Technik sprengt.
Seit seiner Fertigstellung im Herbst 2019 wird der NanoOne an renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen eingesetzt, darunter das MIT und Harvard. In der Pharmaindustrie und Medizintechnik findet der Drucker seine Anwendung, um mikroskopisch kleine Chips zu produzieren, durch die Zellen geleitet werden. Auch die photonische und Halbleiterindustrie profitieren von dieser bahnbrechenden Technologie. Das Unternehmen hat sich von einst fünf auf mittlerweile 60 Mitarbeiter:innen vergrößert und expandiert international – mit Tochtergesellschaften in den USA und einer Zweigstelle in Singapur, die Märkte in Indien und Australien bedient.
Ein Blick in die Zukunft
Die Erfolgsgeschichte von UpNano geht weiter. Rund 70 NanoOne-Drucker sind bereits weltweit im Einsatz, verteilt über die USA, Europa und Australien. Geschäftsführer Bernhard Küenburg, der ursprünglich als Business Angel ins Unternehmen kam, hat die Leitung übernommen und gibt dem Unternehmen einen frischen Wind. Aktuell arbeitet UpNano an der Entwicklung eines neuen Druckers, der, so die Prognosen, 1.000-mal schneller sein wird als sein Vorgänger. Ein echter Game-Changer im Bereich der Nanotechnologie!
Die Strategie für die Zukunft ist klar: Statt den neuen Drucker an diverse Kund:innen zu verkaufen, will UpNano große industrielle Aufträge akquirieren und in die Massenproduktion einsteigen. Dies könnte nicht nur die Produktionsprozesse in verschiedenen Industrien erheblich beschleunigen, sondern auch neue Standards setzen, die die gesamte Branche beeinflussen.
Mit einem Demogerät in Peking, das durch eine Kooperation mit einem Distributor bereitgestellt wurde, zeigt UpNano, dass die internationale Vernetzung und der Austausch über Grenzen hinweg der Schlüssel zum Erfolg sind. Hier in Wien, an der Technischen Universität, haben die Grundlagen für diese beeindruckende Technologie ihren Ursprung gefunden. Man darf gespannt sein, welche Innovationen als Nächstes aus der kreativen Werkstatt von UpNano hervorgehen werden.