Am 24. März 2026 fand im schönen Scheupark in Margareten das erste Geh-Café des Jahres statt. Unter dem Motto „Margareten, wie sie will!“ versammelten sich rund 100 interessierte Menschen, um in entspannter Atmosphäre über die Verbindung von Geschichte und Stadtentwicklung zu diskutieren. Die Bezirksvertreterin Petra Permesser führte durch die Veranstaltung und beleuchtete insbesondere das Wirken bedeutender Frauen aus Margareten, wie die Aktivistin Helga Pankratz und die Autorin sowie Kuratorin Ines Rieder.

Der Scheupark, ein inklusiver und barrierefreier Erholungsraum, bietet Spielgeräte für motorisch eingeschränkte Menschen und Rollstuhlfahrer:innen, was die Veranstaltung zu einem idealen Ort für einen solchen Austausch machte. Petra Permesser erzählte historische Erzählungen über die beiden Frauen und thematisierte gleichzeitig wichtige Stadtplanungsthemen, die auch von Bezirksvorsteher Michael Luxenberger angesprochen wurden.

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Stadtentwicklung und Sicherheit

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die geplante Neugestaltung der Ramperstorffergasse. Der Fahrbahnteiler soll entfernt werden, und der Gehsteig wird fast doppelt so breit, um die Sicherheit, besonders für Kinder, zu erhöhen. Zudem sollen neue Bäume für Schatten sorgen und das Wohlbefinden der Anwohner:innen steigern.

Im Rudolf-Sallinger-Park wurde über den neuen Zwei-Richtungs-Radweg in der Stolberggasse informiert, der eine nachhaltige Mobilität in Margareten fördern soll. Außerdem wurde die Widerstandskämpferin Maria Restituta gewürdigt, deren Lebensgeschichte in einer Dauerausstellung im Franziskus Spital präsentiert wird.

Feministische Stadtplanung

Die Verbindung von Stadtentwicklung und feministischer Perspektive ist ein wichtiger Aspekt, der bei solchen Veranstaltungen immer wieder zur Sprache kommt. Feministische Stadtplanung zielt darauf ab, städtebauliche Entwürfe zu entwickeln, die die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen in der Gesellschaft berücksichtigen. Oft sind die gegenwärtigen Planungen auf die Bedürfnisse eines spezifischen, heteronormativen Bildes von Bürger:innen ausgerichtet, was eine große Lücke in der Stadtentwicklung hinterlässt.

Die Themen, die beim Geh-Café diskutiert wurden, stehen im Einklang mit den Zielen der feministischen Stadtplanung. Es wird erkannt, dass Frauen, unabhängig von ihrer körperlichen Gesundheit, einzigartige Herausforderungen in städtischen Räumen haben. Die Polizei hat die Notwendigkeit, Räume zu schaffen, die für alle zugänglich und nutzbar sind, unterstrichen.

Abschluss mit Genuss

Den Abschluss des Geh-Cafés bildete eine gesellige Runde mit Semmeln, Kaffee und süßen Kleinigkeiten, die den Teilnehmer:innen die Möglichkeit bot, in entspannter Atmosphäre ins Gespräch zu kommen. Solche Events sind nicht nur wichtig für die Aufklärung über städtische Entwicklungen, sondern fördern auch den Austausch und das Gemeinschaftsgefühl unter den Bewohner:innen von Margareten.

Für weitere Informationen über die Veranstaltung und die Themen, die dort besprochen wurden, können Interessierte die Berichterstattung auf meinbezirk.at nachlesen. Auch wienzufuss.at bietet umfassende Einblicke in die Geschehnisse rund um das Geh-Café in Margareten.