Wien plant modernen Fernbus-Terminal in Leopoldstadt – Ein Millionen-Projekt!
Wien startet 2026 den Bau eines modernen Fernbus-Terminals in Leopoldstadt, Eröffnung 2029, zur Verbesserung des Reisekomforts.

Wien plant modernen Fernbus-Terminal in Leopoldstadt – Ein Millionen-Projekt!
Heute ist der 2. Januar 2026 und in Wiens Leopoldstadt wird kräftig an einem neuen Fernbus-Terminal gearbeitet. Der Bau hat bereits begonnen und es soll bis 2029 vollendet sein. Damit will die Stadt den Reisekomfort erheblich verbessern und ihre Rolle als internationaler Verkehrsknotenpunkt weiter festigen. Wie vecerni-praha.cz berichtet, ist das Projekt mit geschätzten Baukosten von 158 Millionen Euro veranschlagt, wobei 45 Millionen Euro als vorübergehendes Eigenkapital von der Stadt bereitgestellt werden.
Doch dieser neue Terminal ist mehr als nur ein Busbahnhof. Er wird rund 30 überdachte Haltestellen bieten, geräumige Wartebereiche mit kostenlosem WLAN, sowie Ticketverkaufsstellen und Informationsservices. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt – Snackstände und Geschäfte sind ebenfalls eingeplant. Barrierefreie Toiletten, eine Gepäckaufbewahrung, Wickelräume für Kleinkinder und Einrichtungen für die Busfahrer runden das Angebot ab. Darüber hinaus wird ein zweigeschossiges Betriebsgebäude für Polizei und andere öffentliche Dienste errichtet.
Architektonisches Meisterwerk und neue Anbindungen
Das Architektenbüro Burtscher-Durig ZT GmbH zeichnet verantwortlich für das moderne Design des Terminals, das Funktionalität, Ästhetik und Nachhaltigkeit geschickt vereint. Auch zwei bedeutende neue Anbindungen sind vorgesehen: eine direkte Verbindung zur Autobahn A23, die die umliegenden Straßen entlasten soll, sowie ein Zugang zur U-Bahn-Linie U2. So wird der neue Terminal einfach und schnell erreichbar sein, was insbesondere für Reisende von Vorteil ist.
Ein weiteres Highlight dieses Projekts ist die geplante Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die das Areal mit der Donaupromenade verbindet. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen und attraktiven Stadtentwicklung. Wie auch in der städtischen Mobilitätsstrategie wien.gv.at aufgeführt, sollen 80% der Wege bis 2025 mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Rad zurückgelegt werden. Die Förderung von Zu-Fuß-Gehen und Radfahren steht hier im Mittelpunkt und trägt zur Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger bei.
Auf die Zukunft bauen
Im Zuge des Projekts wird auch ein Radisson RED Hotel mit 220 Zimmern geplant, das nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sondern auch ein Restaurant und öffentliche Bereiche bieten wird. Die Fertigstellung des Terminals erfolgt in zwei Phasen: Zuerst werden der Terminal, das Hotel und die Brücke umgesetzt, gefolgt von einem Hochhaus, dessen Bau von der Entwicklung des Immobilienmarktes abhängt.
Die Wiener Stadtregierung hat das Projekt bereits 2019 genehmigt, und der Betreiber des Terminals wird die BGR Busterminal GmbH sein. Bürgermeister Michael Ludwig betont die Notwendigkeit eines einladenden, internationalen Busbahnhofs, was auch reflektiert, dass eine Attraktivitätssteigerung für Wien als Verkehrsknotenpunkt dringend erforderlich ist. Die Jury des Architekturwettbewerbs, an dem 27 Projekte teilnahmen, bewertete neben der Architektur auch die Funktionalität und Nachhaltigkeit des Entwurfs.
Mit dem neuen Fernbus-Terminal im Leopoldstadt wird ein weiterer Grundstein für die urbane Entwicklung Wiens gelegt. Dieses Projekt macht nicht nur ökologisch Sinn, sondern zeigt auch, dass die Stadt die Zeichen der Zeit erkennt und umsetzt. Die Investition in die Mobilität sorgt dafür, dass die Wienerinnen und Wiener auch in Zukunft eine lebendige und gesunde Stadt ihr Eigen nennen können.