Die Erdbeersaison steht vor der Tür und in Bayern laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Institut für ökologischen Gemüsebau der Bayerischen Landesanstalt für Gartenbau in Bamberg hat kürzlich die besten Erdbeersorten des Landes getestet. In der umfangreichen Untersuchung wurden heuer zehn verschiedene Sorten auf Herz und Nieren geprüft, und die Kriterien für den Vergleich waren Ertrag, Aroma und Fruchtqualität. Da hat sich das Team wahrlich ein gutes Händchen bewahrt, um die Erdbeerliebhaber*innen zu überzeugen.

Wie wichtig die Eigenschaften der Erdbeeren sind, zeigt sich in der Unterteilung der Sorten in frühe, mittlere und späte Varianten, sodass die Erntezeit von Ende Mai bis Mitte Juli verlängert werden kann. Die Ernte erfolgt übrigens mitsamt Kelch, was die Frische der Früchte garantiert. Erdbeeren sind vor allem für ihre saftige Süße bekannt und bestehen zu etwa 90 Prozent aus Wasser. Eine gesicherte Wasserversorgung ist also für den Ertrag und die Qualität essenziell. BR.de berichtet von innovativen Techniken wie der Tropfbewässerung, die nicht nur Wasser effizienter bereitstellt, sondern auch das Risiko von Pilzerkrankungen reduziert.

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Die Top-Erdbeersorten

Die Blindverkostungen haben auch klare Favoriten hervorgebracht. Die absolute Spitzenreiterin unter den Erdbeeren in Bayern ist die Sorte ‚Clery‘. Diese frühe Sorte punktet mit einem süßen Aroma und gleichmäßig großen, roten Früchten. Ihr Ertrag liegt knapp bei 1 kg/m². Auf dem zweiten Platz steht die mittlere Sorte ‚Sonata‘, die mit über 1,6 kg/m² ebenfalls einen hohen Ertrag aufweist. Ihre großen, roten und aromatischen Früchte sind ideal für Frischverzehr sowie Marmelade. Den dritten Platz eroberte die späte Sorte ‚Marieka‘, die nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch mit über 1,1 kg/m² einen respektablen Ertrag von großen, festen, dunkelroten Früchten liefert. Mit einer Gesamterwertung von 1,9 ist sie der Geschmackssieger unter den getesteten Sorten.Die ARD Mediathek hebt hervor, dass schon das richtige Düngen entscheidend ist: Flüssigdünger, vor allem Biodünger mit Stickstoff und Kali, kommt zum Einsatz, um Wachstum und Fruchtbildung zu fördern.

Darüber hinaus wird Stroh unter den Pflanzen ausgebracht, was sie nicht nur sauber hält, sondern auch Fraßschäden verringert und den Pilzdruck reduziert. Ein schützendes Kulturschutznetz sorgt dafür, dass die leckeren Früchte vor Vögeln, Hagel und Sonnenbrand bewahrt bleiben.

Tipps für Hobbygärtner*innen

Für alle Hobbygärtner*innen, die sich an den Anbau von Erdbeeren heranwagen möchten: Achtet darauf, die Erdbeeren im vollreifen Zustand zu ernten, denn sie reifen nicht nach und verlieren schnell an Qualität. Im Jahr 2025 wurde eine Vielzahl an Sorten getestet, und wie die Ergebnisse zeigen, ist der richtige Zeitpunkt für die Ernte entscheidend für den Genuss. Ob im eigenen Garten oder auf einem der zahlreichen Erdbeerfelder in der Umgebung – die Vorfreude auf die süßen Früchte ist in der Luft.

Lasst euch die köstlichen bayerischen Erdbeeren schmecken und nutzt die Chance, euch mit den besten Sorten einzudecken. Wie heißt es so schön? Die beste Erdbeerzeit ist die, die im Mund bleibt!