Am Freitag, den 20. März 2026, um 19:00 Uhr, wird das ALAN BARTUS New York Trio im Roten Salon der OESTIG LSG in Wien auftreten. Das Konzert mit dem Titel „Deep Roots“ verspricht ein eindrucksvolles Erlebnis für Jazzliebhaber und solche, die es werden wollen. Unter der Leitung von Alan Bartus, einem der aufregendsten Jazzpianisten seiner Generation, wird das Trio mit seinen Kompositionen tief in die Wurzeln der Jazztradition eintauchen.

Das Trio setzt sich zusammen aus Alan Bartus am Klavier, David Hodek am Schlagzeug und Tomas Baros am Kontrabass. Die Musik des Trios ist stark von Bartus‘ zweijähriger Lebenszeit in New York geprägt und spiegelt seine Zusammenarbeit mit namhaften Jazzmusikern wider. Die Kompositionen, die im Rahmen des Konzerts präsentiert werden, sind nicht nur in der Jazztradition verwurzelt, sondern bringen auch eine modernisierte Rhythmik und kollektive Improvisation mit sich.

Ein Blick auf die Kompositionen

Die Titel der Stücke, die während des Konzerts zu hören sein werden, reflektieren Bartus‘ Erlebnisse in der pulsierenden Metropole New York. Dazu gehören Highlights wie „Down The Alley“, „Circumstances“ und „Sundown NYC Central“. Auch Stücke wie „On Point“ und „Double Shot“ versprechen, das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Ein besonderes Augenmerk gilt der Hommage an den legendären Pianisten Kenny Kirkland mit dem Stück „Mr. Kirkland“.

Der Eintrittspreis für das Konzert beträgt € 15,-, für Studenten nur € 10,-. Einlass ist ab 18:45 Uhr, und eine Online-Reservierung wird empfohlen, um sich die besten Plätze zu sichern.

Alan Bartus und seine musikalische Reise

Alan Bartus, geboren 2001 in Lucenec, Slowakei, stammt aus einer Musikerfamilie und begann bereits im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht. Nach seiner Zeit am Konservatorium Bratislava und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien hat Bartus auch international auf sich aufmerksam gemacht. Er ist nicht nur semi-finalist beim Herbie Hancock Institute of Jazz International Piano Competition 2023, sondern hat auch ein neues Album während seiner Zeit in New York komponiert. Seine Kompositionen wurden bereits im renommierten Alice Tully Hall des Lincoln Centers aufgeführt.

Das ALAN BARTUS New York Trio wird zudem am 13. Mai im ACFNY auftreten, wo sie eine Fusion aus Innovation und Tradition im modernen Jazz präsentieren werden. Unterstützung erhält Bartus von seinen Kollegen Dezron Douglas, einem erfahrenen Bassisten, und Martin Valihora, einem Schlagzeuger mit starken Verbindungen zur österreichischen Jazzszene.

Jazz – eine lebendige Tradition

Jazz ist eine Musikrichtung, die Ende des 19. Jahrhunderts in den afroamerikanischen Gemeinden der Südstaaten der USA, insbesondere in New Orleans, entstand. Die Verschmelzung afrikanischer Rhythmen mit europäischen Harmonien und amerikanischen Musiktraditionen wie Blues und Ragtime hat diese Kunstform geprägt. Jazz ist bekannt für seine Improvisationsfreude, rhythmische Vielfalt und emotionale Ausdruckskraft. Die Musik lebt vom Augenblick, da Musiker spontan neue Melodien und Variationen schaffen.

In den 20er und 30er Jahren entwickelte sich Jazz weiter und brachte zahlreiche Stilrichtungen hervor, darunter Swing, Bebop und Fusion. Die kulturelle Bedeutung des Jazz wird bis heute geschätzt, und auch in Wien hat sich eine lebendige Jazzszene etabliert, die von internationalen Künstlern und Festivals geprägt ist.

Für weitere Informationen über das Konzert und die Reservierungsmöglichkeiten besuchen Sie bitte www.rotersalon.at.