Trencin und Oulu: Die neuen Kulturhauptstädte 2026 im Fokus!
Die Kulturhauptstädte 2026, Trencin und Oulu, bieten ein reichhaltiges Programm für Kunst, Musik und Kultur. Eröffnungsfeiern im Januar und Februar.

Trencin und Oulu: Die neuen Kulturhauptstädte 2026 im Fokus!
In einem festlichen Ambiente und mit einer Fülle kreativer Veranstaltungen gehen die europäischen Kulturhauptstädte 2026 an den Start. Trencin in der Slowakei und Oulu in Finnland heißen die neuen kulturellen Vorzeigeschwestern, die die Titel von Chemnitz und Nova Gorica/Gorizia übernehmen werden. Dies berichtet BR.
Aber was macht diese beiden Städte so besonders? Oulu, die nördlichste Großstadt der EU, hat nicht nur knapp 220.000 Einwohner, sondern zieht auch mit Veranstaltungen wie der alljährlichen Luftgitarren-Weltmeisterschaft und einem bunten Kulturkalender unzählige Besucher an. Die Stadt ist berühmt für ihre lebendige Kunstszene und zahlreiche Events, die von Kunstausstellungen bis zu kulinarischen Erlebnissen reichen.
Kulturelle Highlights in Oulu
Das Kulturhauptstadtjahr in Oulu beginnt bereits am 16. Januar mit einem spektakulären Eröffnungsfestival, das unter dem Motto „Kultureller Klimawandel“ steht. Über 500 Kulturorganisationen und Kreative arbeiten an einem vielfältigen Programm, das spannende Winterveranstaltungen wie Schneeskulpturen und Lichtinstallationen umfasst.
Ein zusätzliches Highlight wird der Neujahrsauftritt des schreienden Männerchors Mieskuoro Huutajat sein, gefolgt von einem bunten Treiben, das bis zur Luftgitarren-WM im August reicht. Kurzum, für Oulu gibt es viel zu feiern und für Touristen eine Menge zu entdecken.
Trencin, ein Rückblick in die Geschichte
Nur zweieinhalb Stunden von Wien entfernt, erwartet Trencin mit seiner historischen Altstadt die Besucher. Die Stadt hat circa 50.000 Einwohner und ist berühmt für ihre beeindruckende mittelalterliche Burg. Bisher war die Region vor allem als Waffenschmiede der Sowjetunion bekannt, doch sie hat sich seitdem zu einem spannenden kulturellen Zentrum gewandelt. Das Hauptmotto für das Kulturhauptstadtjahr lautet „Neugier wecken“.
Ein besonderes Projekt ist die „Fiesta-Brücke“, die eine stillgelegte Eisenbahnbrücke in eine Kulturstätte verwandeln soll – und das mit einem Budget von 10 Millionen Euro. Darüber hinaus werden historische Stätten, wie die Synagoge, renoviert, um jüdisches Erbe sichtbar zu machen.
Ein abwechslungsreiches Programm
In Trencin werden Theateraufführungen in den Straßen der Stadt sowie kunstvolle Installationen, die Wasserflächen einbeziehen, zum Erlebnis werden. Das Lichtkunstfestival wird ebenso wie das bekannte Musikfestival „Pohoda“ in der Veranstaltungskalender integriert, um die lokale Bevölkerung zu animieren, Teil des bunten Programms unter dem Motto „Living Neighbourhoods“ zu werden.
Zusammengefasst bringen die beiden Kulturhauptstädte nicht nur frischen Wind in die kulturelle Landschaft, sondern auch ein bemerkenswertes Spektrum an Veranstaltungen und Erlebnissen. Umso mehr Grund, einen Ausflug nach Trencin oder Oulu in der nahen Zukunft zu planen.
Jährlich werden zwei oder drei Städte innerhalb der EU oder nahestehender Staaten mit dem Titel der Kulturhauptstadt ausgezeichnet, um die kulturelle Vielfalt Europas zu feiern. Die Initiative wurde vor 40 Jahren mit Athen als erster Kulturhauptstadt ins Leben gerufen, wie Wikipedia vermerkt.
Auf die kommenden Monate dürfen sich Kulturbegeisterte also freuen: Es ist Zeit, in die Welt der Kunst und Kultur einzutauchen, sei es im pulsierenden Oulu oder im geschichtsträchtigen Trencin.