Heute ist der 3.04.2026

Ein tragischer Forstunfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag in der Gemeinde Metnitz, Bezirk St. Veit an der Glan. Ein 75-jähriger Mann, der allein im Wald unterwegs war, führte Aufarbeitungsarbeiten an einer gefällten Tanne durch. Während dieser Arbeiten geriet ein Wurzelstock witterungsbedingt in Bewegung, da der Boden durch die Wetterbedingungen aufgeweicht war. Diese unglückliche Wendung führte dazu, dass der Mann unter dem Wurzelstock begraben wurde.

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Die alarmierten Rettungskräfte konnten vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Verletzungen waren so schwer, dass trotz Schutzausrüstung keine Rettung mehr möglich war. Die Bergung erfolgte durch die Bergrettung aus unwegsamem Gelände. Um den Angehörigen in dieser schweren Zeit zu helfen, ist ein Kriseninterventionsteam im Einsatz. Weitere Informationen zu diesem tragischen Vorfall können in dem Artikel auf 5min.at nachgelesen werden (Quelle).

Sicherheit im Wald

Waldarbeit birgt, wie dieser Vorfall zeigt, erhebliche Risiken. Daher ist es wichtig, die Sicherheit im Wald zu beachten. Eine nützliche Unterstützung bietet die App „Hilfe im Wald“, die speziell für solche Situationen entwickelt wurde. Diese App hilft nicht nur bei der Standortbestimmung im Wald, sondern zeigt auch die nächstgelegenen Rettungspunkte an. Sie funktioniert unabhängig vom Mobilfunknetz, solange Karten mit Rettungspunkten vorher heruntergeladen wurden.

Die App nutzt GPS zur Standortbestimmung und ermöglicht die Anforderung eines Rettungswagens über die Notrufnummer 112, wenn Mobiltelefonempfang vorhanden ist. Weitere Funktionen umfassen die grafische Darstellung der eigenen Position im Vergleich zu Rettungspunkten sowie die Anzeige der aktuellen Koordinaten. Diese App ist für Android-, iOS- und Windows-Smartphones kostenlos verfügbar und wurde von der INTEND Geoinformatik GmbH aus Kassel entwickelt. Weitere Details sind in der entsprechenden Quelle zu finden (Quelle).

Ein Blick auf die Waldunfälle

Unfälle im Wald sind leider keine Seltenheit. In den letzten Jahren haben verschiedene Initiativen versucht, die Sicherheit von Forstarbeiten zu verbessern. Diese reichen von Schulungen für Waldarbeiter bis hin zu modernen Technologien, die das Risiko von Unfällen minimieren sollen. Dennoch bleibt es essenziell, dass sowohl Hobbygärtner als auch professionelle Forstarbeiter sich der Gefahren bewusst sind und geeignete Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Der tragische Vorfall in Metnitz erinnert uns daran, wie wichtig es ist, die Sicherheit im Wald ernst zu nehmen. Vor allem in schwierigen Witterungsbedingungen sollten alle, die im Wald arbeiten oder Freizeitaktivitäten nachgehen, wachsam sein und geeignete Sicherheitsvorkehrungen treffen. In Gedenken an den verstorbenen 75-Jährigen sollten wir uns auch weiterhin für die Verbesserung der Sicherheit im Wald einsetzen.