Heute ist der 3.03.2026 und im malerischen Hohentauern hat das Draxlerhaus, ein traditionelles Gästehaus, wieder seine Türen geöffnet. Der neue Pächter, Küchenmeister Franz Schauer, hat das Restaurant mit einem frischen Konzept übernommen, das sich auf saisonale und regionale Zutaten konzentriert. Zuvor bot das Draxlerhaus lediglich Frühstück für Hausgäste und Camper an und war in den letzten Jahren stark verfallen. Jetzt erstrahlt es wieder im neuen Glanz und bietet sowohl Frühstück als auch ein vielfältiges Abendessen an, das für Feinschmecker und Sportler gleichermaßen ein Genuss ist.
Das Draxlerhaus liegt versteckt in einer Kurve mit herrlichem Blick auf die umliegende Bergkulisse. Die Kulinarik, die Schauer serviert, kombiniert herzhafte Hausmannskost mit feinen internationalen Gerichten. Auf der Dessertkarte findet man verlockende Leckereien wie Eierlikörcreme, Bratapfel-Dessert und veganen Erdbeer-Käsekuchen. Die pikanten Gerichte beinhalten weißen Alba-Trüffel mit Barolo-Butter und Rotwild aus der Region, während die White-Panther-Garnelen aus Rottenmann ebenfalls auf der Speisekarte stehen. Schauer, gebürtiger Judenburger, bringt internationale Erfahrungen aus der Gastronomie mit, die er in der Schweiz, Frankreich, Italien, Holland und England gesammelt hat.
Ein Ort der Gemütlichkeit und individuellen Betreuung
Das Draxlerhaus ist nicht nur ein Restaurant, sondern auch ein Ort der Gemütlichkeit und echten Gastfreundschaft. Das Restaurant soll kein Platz für schnelle Getränke sein; individuelle Bedürfnisse wie glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch oder vegan werden auf Vorbestellung berücksichtigt. Schauer arbeitet derzeit hauptsächlich allein, da es schwierig ist, Personal zu finden. Der Betrieb bleibt bewusst klein, mit wenigen Tischen pro Abend, weshalb eine Reservierung empfohlen wird.
Die Speisen im Draxlerhaus basieren auf saisonalen Zutaten, wobei Wild von der lokalen Jägerschaft stammt und das Gemüse aus eigenem Anbau im Südburgenland kommt. Selbstgemachte Produkte wie Chutneys und Marmeladen kommen ebenfalls zum Einsatz. Eine spezielle Käse-Melange, inspiriert vom Schweizer Fondue, rundet das Angebot ab. Der Kamin im Restaurant brennt bereits und sorgt für eine wohlige Atmosphäre, in der Gäste nach sportlichen Aktivitäten aufwärmen und stärken können.
Ein Blick in die Zukunft der Gastronomie
Mit dem neuen Konzept im Draxlerhaus wird auch der wachsende Trend in der Gastronomie aufgegriffen, der pflanzliche Alternativen und Umweltfreundlichkeit betont. Der Hype um vegane Speisen und Produkte setzt sich fort, und viele Restaurants, darunter auch das Draxlerhaus, integrieren zunehmend kreative Verwertungen von Lebensmitteln, um dem Zero-Waste Trend Rechnung zu tragen. Die Gastronomie entwickelt sich stetig weiter und vermarktet diese Umweltfreundlichkeit aktiv. So wird das Draxlerhaus nicht nur ein kulinarischer Hotspot in Hohentauern, sondern auch ein Beispiel für nachhaltige Gastronomie.
Das Draxlerhaus, das um die Jahrhundertwende erbaut wurde und früher als Sommerfrische und Hotelbetrieb diente, bietet heute 20 Zimmer, die nach den umliegenden Gipfeln benannt sind. Das Restaurant ist ein Ort, an dem man nicht nur gut essen, sondern auch die Seele baumeln lassen kann. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, besonders für alle, die die Natur und die regionalen Köstlichkeiten lieben. Weitere Informationen finden Sie in einem Artikel der Kleinen Zeitung sowie auf der Website der Steiermark.