Die Wiener Ordensspitäler – eine tragende Säule der Gesundheitsversorgung in der Hauptstadt. In den vergangenen Jahren haben sie sich als unverzichtbar erwiesen, nicht zuletzt durch ihre gemeinnützige Trägerschaft und die hohe Anzahl an behandelten Patientinnen und Patienten. Laut Der Standard wurden im Jahr 2025 insgesamt 480.000 Menschen stationär und ambulant versorgt. Das macht rund 30 Prozent aller stationär aufgenommenen Patientinnen und Patienten in Wien aus.

Die präsentierten Leistungszahlen zeigen, dass die Ordensspitäler im Vorjahr etwa 120.000 stationäre und fast 360.000 ambulante Behandlungen durchgeführt haben. Um genau zu sein, wurden 120.341 Menschen stationär aufgenommen und 359.980 ambulant behandelt. Das zeigt einen klar wachsenden Trend im ambulanten Bereich, während die stationären Zahlen stabil bleiben, wie auch Heute berichtet.

Fachpersonal und Ausbildung

Ein entscheidender Faktor in dieser Erfolgsgeschichte ist das engagierte Personal. Aktuell sind mehr als 5.500 Mitarbeiter aus etwa 70 Nationen in den Wiener Ordensspitälern beschäftigt, wobei der Frauenanteil bei beeindruckenden 73 Prozent liegt. Unter diesen Beschäftigten befinden sich auch 274 Personen in fachärztlicher Ausbildung, 112 in der Ausbildung zum Allgemeinmediziner, sowie 326, die ein klinisch-praktisches Jahr absolvieren. Zudem befinden sich 259 Auszubildende in der Pflegeausbildung, wie aus den Daten von Katholisch.at hervorgeht.

Die Finanzierung der Ordensspitäler zeigt sich ebenso positiv: Die Fördermittel wurden für 2025 von 131,7 Millionen Euro auf 160 Millionen Euro angehoben und für 2026 bereits auf 174 Millionen Euro genehmigt. Dies gibt den Krankenhäusern den nötigen Spielraum, um ihre Leistungen weiterhin zu optimieren und Innovationen sowie Digitalisierung voranzutreiben.

Die Herausforderungen der Gastpatienten

In Bezug auf die Gastpatienten aus anderen Bundesländern gibt es jedoch neue Herausforderungen. Die Ordensspitäler sind aufgefordert, den Anteil der Gastpatienten auf 17 Prozent des Gesamtaufkommens zu reduzieren, um die Quoten des Jahres 2019 zu erreichen. Diese Regelung betrifft vor allem planbare Operationen, die in wohnortnahen Einrichtungen durchgeführt werden können. Hier gab es bereits Klagen, die das Ordensspital Speising gelassen sieht, berichtet Der Standard.

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Trotz der anhaltenden Herausforderungen bleibt der Sprecher der Wiener Ordensspitäler, Prof. Heinrich Resch, optimistisch und hebt die Unverzichtbarkeit der Einrichtungen für die Gesundheitsversorgung in Wien hervor. „Wir haben ein gutes Händchen, wenn es darum geht, die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Patienten zu kombinieren mit effizientem Handeln“, erklärte Resch.

Die Wiener Ordensspitäler zeigen in ihrer Bilanz nicht nur ein beeindruckendes Versorgungsspektrum, sondern auch, dass sie sich den aktuellen Herausforderungen in der Gesundheitslandschaft proaktiv stellen. Damit bleibt die Gesundheitsversorgung in Wien weiterhin auf einem hohen Niveau.