Die leidenschaftliche und tragische Geschichte aus den schottischen Mooren ist zurück auf der großen Leinwand! Der neue Film „Wuthering Heights“, basierend auf dem Roman von Emily Brontë, eröffnet uns am 28. Januar 2026 im Grauman’s Chinese Theatre in Los Angeles und kommt anschließend am 13. Februar 2026 in die Kinos im Vereinigten Königreich und den USA. Produziert, geschrieben und inszeniert von der talentierten Emerald Fennell, zielt der Film darauf ab, die Emotionen und das Gefühl einer Teenagerin bei der Erstbegegnung mit Brontës zeitlosem Werk nachzuvollziehen, erzählt Wikipedia über die Ambitionen Fennells.

In diesem romantischen Periodendrama spielen Margot Robbie die unvergessliche Catherine Earnshaw und Jacob Elordi in der Rolle des geheimnisvollen Heathcliff. Ihre Beziehung steht im Mittelpunkt des Films, während die brutalen Themen wie soziale Klasse und Rache in den Hintergrund rücken. Besonders einschneidend ist der Moment, in dem Cathy ihre Liebe zu Heathcliff mit den markanten Worten „Ich bin Heathcliff! Er ist immer in meinem Bewusstsein“ äußert, wie TV Media berichtet. Diese leidenschaftliche Bindung zwischen den beiden Figuren entwickelt sich vor diesem beeindruckenden, aber rauen Hintergrund und spiegelt die Komplexität ihrer Charaktere wider.

Eine leidenschaftliche Geschichte

Der Film eröffnet mit einer dramatischen Szene: einer öffentlichen Hinrichtung, die die Zuschauer sofort in die düstere Atmosphäre der Zeit zieht. Cathy, die in den Widrigkeiten der Moorlandschaft von Yorkshire aufwächst, findet in Heathcliff einen vertrauten Gefährten. Ihre unzertrennliche Kindheit wird jedoch getrübt, als Cathy erkennt, dass sie in Edgar Linton, gespielt von Shazad Latif, einen wohlhabenden Mann heiraten muss, um der Armut zu entkommen. Diese Entscheidung führt dazu, dass Heathcliff verschwindet, kehrt jedoch Jahre später als wohlhabender Mann zurück, gerüstet für einen Aufeinandertreffen, das die Zuschauer in den Bann zieht – eine Lösung, die die Geschichte so fesselnd macht.

Die herzzerreißende Affäre, die zwischen Cathy und Heathcliff während seiner Rückkehr entfacht, zeigt die düstere und leidenschaftliche Natur ihrer Liebe. Nach einer tragischen Schwangerschaft und einem Verlust, der Cathy schließlich das Leben kostet, hinterlässt Heathcliff eine Welt voller Trauer und Verzweiflung, was das Ende des Films prägt. Dies sind Momente, die berühren und das Publikum mit einem tiefen Gefühl der Traurigkeit zurücklassen – eine fesselnde Erzählweise, die auch von Critics berücksichtigt wird. Die Kritiken sind gemischt; BBC hebt hervor, dass das Werk oft missverstanden wird, da es nicht nur eine einfache Liebesgeschichte ist.

Ein Film mit Herausforderungen

Die Kritikpunkt der Besetzung, insbesondere die Wahl von Jacob Elordi für die Rolle des Heathcliff, hat für Gesprächsstoff gesorgt. Dennoch ist die Verwendung von 35mm VistaVision Kameras und der musikalische Score von Anthony Willis in Kombination mit Originalsongs von Charli XCX positiv hervorzuheben. Der Film hat bereits weltweit stolze $159 Millionen eingespielt und zeigt, dass es auf jeden Fall ein Publikum für diese dramatische Geschichte gibt.

Die Adaption von „Wuthering Heights“ bleibt also nicht nur der literarischen Vorlage treu, sondern bringt auch frische Perspektiven in die altbekannte Geschichte ein. Die Kritiker müssen sich jedoch noch mit der eigentlichen Komplexität dieses Klassikers auseinandersetzen, der bei allem Traurigen auch seinen Humor hat. Eine Tatsache, die viele, die einfach nur einen romantischen Film erwarten, überraschen könnte. In der Summe erweckt der Film auf beeindruckende Weise die düstere und gleichzeitig faszinierende Welt von Emily Brontë zum Leben und fordert das Publikum auf, die vielschichtigen Themen in den Beziehungen der Charaktere zu hinterfragen.