Was tut sich im österreichischen Kino? Vom 07. bis 12. März 2026 wird es heiß hergehen, denn eine Vielzahl an Filmvorführungen erwartet cineastische Freunde in zahlreichen Städten. Das Event findet in Kinos in ganz Österreich statt, darunter auch die großen Metropolen Wien, Graz und Salzburg. Die Bewohner der Hauptstadt dürfen sich auf eine spannende Auswahl freuen, die in renommierten Kinos wie dem Filmcasino, Votiv Kino und dem Metro Kinokulturhaus präsentiert wird. Besonders die Originalversionen mit Untertiteln (sowohl in Deutsch als auch in Englisch) bieten ein abwechslungsreiches Programm für alle Filmfans.

In Wien stehen zehn Kinos bereit, um das vielfältige Programm zu beherbergen. Von den charmanten Breitenseer Lichtspielen bis hin zu den modernen Cineplexx Millennium City und Cineplexx Donau Zentrum gibt es für jeden Geschmack etwas. Aber damit nicht genug – auch Gespräche mit dem bekannten Filmemacher Adrian Goiginger sind in verschiedenen Kinos geplant. Diese besonderen Veranstaltungen bieten eine spannende Möglichkeit, hinter die Kulissen seiner Werke zu blicken.

Ein Blick auf Adrian Goiginger

Der 22. Februar 1991 in Salzburg geborene Adrian Goiginger ist ein echter Überflieger in der heimischen Filmszene. Sein Langfilm „Die beste aller Welten“ wurde 2017 bei der Berlinale mit dem Kompass-Perspektive-Preis ausgezeichnet und hat daraufhin viele Herzen erobert. Aufgewachsen in schwierigen Verhältnissen, war es die kreative Erzählweise seines Großvaters, die ihn schon früh zu Filmen inspirierte. Nach verschiedenen Stationen, darunter die Gründung der Filmproduktionsfirma 2010 Entertainment OG, hat Goiginger in den letzten Jahren bemerkenswerte Werke geschaffen, die sich mit Themen wie Natur, Verlust und schwierigen Kindheiten auseinandersetzen.

Vor nicht allzu langer Zeit feierte sein Film „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ die Eröffnung des Filmfestival Max Ophüls Preis und zeigt eindrucksvoll, wie vielseitig Goiginger ist. Seit 2018 lehrt er an der Athanor Akademie in Passau, wo er sein Wissen und seine Erfahrungen an die nächste Generation von Filmemachern weitergibt.

Filmkultur und Festivals in Österreich

Wie wichtig Festivals und eine lebendige Filmkultur für die österreichische Gesellschaft sind, betont das Forum österreichischer Filmfestivals (FÖFF). Der Verband vertritt 24 bedeutende Filmfestivals, darunter sogar die bekannte Viennale. Aktuell setzt sich FÖFF für ein faires Entlohnungssystem und mehr Sichtbarkeit für österreichische Inhalte ein. Einer der zentralen Punkte ihrer Initiative ist die Einführung einer „Investment Obligation“ für internationale Streamingdienste, die nicht nur die Produktion neuer Filme sichern, sondern auch deren Verwertung in den Fokus rücken soll. Auch die anhaltende Inflation hat die Forderung nach einer stärkeren Unterstützung der Festivals ins Rampenlicht gerückt, so dass eine Erhöhung der Förderbudgets um 15 % für 2023 gefordert wird.

Die Filmfestivals in Österreich haben in den letzten Jahren zwar an Popularität gewonnen, kämpfen jedoch gleichzeitig mit finanziellen und sozialen Herausforderungen. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtiger denn je, die heimische Filmszene zu unterstützen und für die Sichtbarkeit und Anerkennung österreichischer Filmkunst zu kämpfen.

Für alle Filmbegeisterten: Wenn Sie in der kommenden Woche Zeit haben und das Besondere suchen, sollten Sie sich die Veranstaltungen rund um die Kinowoche nicht entgehen lassen. Abgerundet durch das Angebot von Filmfrühstücken im Metro Kinokulturhaus und weiteren Specials ist für Unterhaltung pur gesorgt!