SENTIMENTAL VALUE: Triumph beim Europäischen Filmpreis mit 6 Auszeichnungen!
Joachim Triers "Sentimental Value" triumphiert bei den Europäischen Filmpreisen 2026. Auch Maren Ade und Jonas Dornbach werden ausgezeichnet.

SENTIMENTAL VALUE: Triumph beim Europäischen Filmpreis mit 6 Auszeichnungen!
Die jüngsten Europäischen Filmpreise haben einmal mehr das Talent und die Vielfalt des europäischen Kinos unter Beweis gestellt. Der große Gewinner des Abends? Natürlich das norwegische Drama Sentimental Value von Regisseur Joachim Trier, der bei der Feier gleich sechs Preise abräumte. Wie Programmkino berichtet, konnte der Film unter anderem die Auszeichnung für den besten Film und den besten Regisseur für Trier in den Sack stecken. Ein wahrlich beeindruckender Abend für das Team hinter diesem Werk.
Im Mittelpunkt von Sentimental Value steht die komplexe Beziehung eines Regisseurs zu seinen beiden Töchtern, ein Thema, das nicht nur berührt, sondern auch zum Nachdenken anregt. Stellan Skarsgård und Renate Reinsve wurden für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen geehrt und durften sich über die Preise für die besten Schauspieler freuen. Das unterstreicht die hohe Qualität und die emotionale Tiefe, die derFilm zu bieten hat, ein Glücksgriff für alle Beteiligten.
Die Konkurrenz und weitere Auszeichnungen
Doch nicht nur Trier und sein Team konnten jubeln. Der spanische Film Sirât von Oliver Laxe kam ebenfalls gut weg und wurde mit vier Preisen ausgezeichnet, darunter die Auszeichnung für die beste Kamera und den besten Schnitt. Bei ZDF erfährt man, dass das Roadmovie, das die Suche eines Vaters und Sohnes nach einer verschwundenen Tochter in der Wüste thematisiert, eine beeindruckende Leistung erbrachte.
Ein weiterer deutscher Beitrag, In die Sonne schauen von Mascha Schilinski, konnte sich immerhin über den Preis für das beste Kostümdesign freuen, während die gesamten anderen Auszeichnungen ausblieben. Mit rund 5.400 Mitgliedern der Europäischen Filmakademie wurde der Preisträgerkreis von profunden Fachleuten gebildet, die ihre Stimmen abgaben. Hierbei wird jedes Jahr ein Wechsel zwischen Berlin und einer anderen Stadt vollzogen. Die ganze Veranstaltung fand in einem besonderen Rahmen statt, da Jafar Panahi in seiner Eröffnungsrede die kritische Lage im Iran ansprach und darauf hinwies, dass die Welt auf die dortigen Gewaltakte reagieren müsse.
Besondere Ehrungen
Ein weiterer besonderer Moment des Abends war die Ehrung von Liv Ullmann, die den Preis für ihr Lebenswerk entgegennahm. Wie Die Zeit berichtet, überreichte Juliette Binoche diesen besonderen Preis, was dem Abend eine zusätzliche emotionale Note verlieh. Zudem wurden die Produzenten Maren Ade, Jonas Dornbach und Janine Jackowski von Komplizenfilm mit dem Eurimages International Co-Production Award ausgezeichnet, eine Würdigung der starken deutschen Produktionslandschaft.
Ein weiteres Highlight war die Auszeichnung für die beste Filmmusik, die die talentierte Hania Rani für Sentimental Value erhielt. Auch die Drehbuchautoren Eskil Vogt und Joachim Trier wurden für ihre gemeinsame Arbeit geehrt und insgesamt zeigt dieser Abend eindrucksvoll, wie lebhaft und vielschichtig unser europäisches Filmschaffen ist.
Die Preise repräsentieren nicht nur die Vielfalt des Kinos, sondern auch den Reichtum an Geschichten, die in Europa erzählt werden. Wir dürfen gespannt sein, welche neuen Talente als nächstes im Scheinwerferlicht stehen werden!