Heute ist der 1.03.2026 und in Holzkirchen steht ein besonderes kulturelles Ereignis bevor. Die sechste Auflage der Ausstellung „Kunst im Schaufenster“ wird in Kürze eröffnet und zieht zahlreiche Kunstliebhaber sowie Neugierige an. Die Veranstaltung ist eine Plattform, die Kunstschaffenden die Möglichkeit gibt, ihre Werke im öffentlichen Raum zu präsentieren und zu verkaufen. Dies geschieht in einer spannenden Kooperation zwischen Kunst und Einzelhandel, die die Vernetzung innerhalb der Gemeinde fördert.
Die Eröffnung der Ausstellung findet im Gesundheitszentrum Atrium statt, wo Bürgermeister Christoph Schmid die Eröffnungsrede halten wird. Das Event bietet nicht nur Kunst, sondern auch einen Rundgang durch die gesamte Gemeinde, was die Besucher dazu einlädt, die Schönheit der lokalen Kunstszene zu entdecken. In den Schaufenstern der Geschäfte und an zahlreichen öffentlichen Orten werden die Werke von 31 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt, darunter sowohl bekannte als auch neue Gesichter.
Künstlerische Vielfalt im Fokus
Im Erdgeschoss des Atriums können die Besucher Skulpturen von Konrad Broxtermann aus Holz und Stein sowie Fotografien von Petra Spanier und Malerei von Gabriele Hofweber bewundern. Im ersten Stock erwarten die Gäste farbenfrohe abstrahierte Impressionen von Sieglinde Zankl, während Bettina Weingart mit ihrer Acrylmalerei, inspiriert von der Natur, begeistert. Tina Kappus präsentiert ihre Abstraktion „Gib den Affen Zucker“, die zum Schmunzeln anregt. Richard Laubinger kombiniert gegenständliche Motive mit abstrakten Strukturen, während Angela Dörnbach-Lange ein Bild präsentiert, das von Rainer Maria Rilke inspiriert ist. Auch die neue Teilnehmerin Marie-Katrin Finkl zeigt ihre gegenständliche Aquarellmalerei.
Zusätzlich ziehen Julia Zeckau mit ihrer „Poetic Vibrant Art“, Giulia Goldammer mit einem farbenfrohen Bild, Patricia Späth mit der Komposition „Blaue Stunde“ und Dorothee Geißler, die mit dem Motto „Viel Spaß soll es machen“ auftritt, die Aufmerksamkeit auf sich. In der zweiten und dritten Etage wird die Ausstellung „Menschenbilder“ von Magdalena Nothaft zu sehen sein, die den Dialog mit der Bevölkerung fördert und zeigt, wie Kunst direkt in den Alltag integriert werden kann.
Freiluftgalerie und öffentliche Kunst
Ein weiteres Highlight ist die Freiluftgalerie, die sich entlang der Münchner Straße bis zum Marktplatz erstreckt und weiter in die Tölzer und Tegernseer Straße führt. Hier sind auch Werke von weiteren Künstlern wie Melanie Buchner, Horst Hermenau und Arwen Feichtl zu finden. Diese Kunstwerke im öffentlichen Raum sind eine hervorragende Möglichkeit für die Bürger, Kunst außerhalb der traditionellen Institutionen zu erleben und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Solche Projekte haben sich seit den 1960er und 1970er Jahren als wichtig erwiesen, um den Dialog mit der Bevölkerung zu suchen und kulturelle Teilhabe zu fördern.
Wie bereits bei der fünften Freiluftgalerie im Jahr 2025, die vom 14.03. bis 20.04.2025 stattfand, hat die Veranstaltung einen festen Platz im kulturellen Leben von Holzkirchen eingenommen. Die Kombination aus Kunst und Einzelhandel ermöglicht es den Bürgern, die lokale Kreativität hautnah zu erleben und sich aktiv daran zu beteiligen. Ein besonderes Highlight der vergangenen Vernissage war das Klavier von Künstlerin Agnes Wieser, das für das ZAMMA Festival gestaltet wurde. Sie spielte selbstkomponierte Stücke und lud die Gäste ein, ebenfalls am Klavier zu musizieren.
Die Ausstellung „Kunst im Schaufenster“ zeigt eindrucksvoll, wie Kunst als Mittel zur kulturellen Teilhabe dient und es den Menschen ermöglicht, sich aktiv an künstlerischen Prozessen zu beteiligen. Dies fördert nicht nur ästhetische Erfahrungsprozesse, sondern auch Reflexion und Dialog innerhalb der Gemeinde. Die Möglichkeit, Kunst in alltäglichen Räumen zu erleben, erreicht Menschen, die sonst wenig mit Kunst in Berührung kommen, und öffnet neue Perspektiven für das gesellschaftliche Miteinander.
Für weitere Informationen und eine Übersicht über die Kunstorte und Akteure steht ein Flyer sowie ein QR-Code auf der Webseite der Marktgemeinde zur Verfügung. Mehr Details können unter diesem Link nachgelesen werden.



