In Wien stehen am Sonntag, dem 1. März 2026, wieder einmal wichtige Stimmen auf dem Heldenplatz bereit, um für Freiheit und Rechte zu demonstrieren. Die von verschiedenen säkular-demokratischen Gruppen organisierte Veranstaltung „Freiheit im Iran“ zielt darauf ab, gegen die herrschende Diktatur im Iran zu mobilisieren und die internationale Gemeinschaft zur Solidarität aufzurufen. Insgesamt werden rund 1.000 Teilnehmer:innen erwartet, die um 13:15 Uhr am Heldenplatz zusammentreffen und es bis etwa 16:30 Uhr auf eine markante Route durch die Innenstadt gehen werden.

Die Route der Demo führt von der Löwelstraße über den Universitätsring, die Schottengasse, die Währinger Straße und schließlich zur Kreuzung Boltzmanngasse/Strudlhofgasse. Aufgrund der Massenversammlungen sind kurzfristige Verkehrsmaßnahmen zu erwarten, daher sollten Autofahrer Verzögerungen, insbesondere am Ring ab der Oper sowie an der Währinger Straße ab dem Gürtel, einplanen. Die Organisatoren selbst kämpfen gegen die „Diktatur im Iran“, die für zahlreiche Menschenrechtsverletzungen und Internetzensur verantwortlich gemacht wird. Diese Protestbewegung steht in engem Zusammenhang mit den Unruhen, die seit dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 im Iran toben.

Die Stimme der iranischen Exilanten

In Wien trifft sich nicht nur die russische Bewegung der Freiheit, sondern auch die iranische Community, die hier in Europa das Wort für Freiheit und Gleichstellung erhebt. Bei der Kundgebung am Stephansplatz, die bereits am Samstag stattfand, konnten die Teilnehmer:innen erfahren, wie sich die iranischen säkularen Demokratinnen und Demokraten in Österreich als Stimme derjenigen verstehen, die vor Ort gegen Unterdrückung kämpfen. Sie fühlen sich als Teil der globalen Proteste, die laut Der Standard von der Angst vor einem regime-unterstützten Massenmord geprägt sind.

Die Hintergründe dieser Proteste sind so vielschichtig wie eindringlich. Das autoritäre Regime, das seine Macht mit brutaler Härte schützt, sieht sich nicht nur einem gewaltigen Aufstand gegenüber, sondern auch dem Zorn über die Diskriminierung von Frauen, die seit jeher im Iran besonders stark betroffen sind. Es sind nicht nur Frauen, die sich gegen diese Unterdrückung zur Wehr setzen; auch zahlreiche Männer solidarisieren sich mit dieser Bewegung. Die Proteste im Iran sind Teil einer weltweiten Welle, die für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte aufsteht und gleichzeitig exemplarisch auf die wachsenden Spannungen innerhalb vieler Staaten hinweist, wie auch in der Übersicht der globalen Protestbewegungen seit 2010 zu sehen ist (Statista.

Die aktuelle Lage im Iran zeigt, wie entscheidend es ist, dass die österreichische Gesellschaft gemeinsam für die Werte von Freiheit und Demokratie einsteht. Der Aufruf zu den Demos in Wien vereint Menschen, die für das Wohl der gesamten Menschheit stehen und sich nicht von den Unterdrückten abwenden wollen. Jeden Tag werden weltweit Stimmen laut, die für Wandel kämpfen und sich für eine bessere Zukunft einsetzen. Somit ist es keinen Moment zu spät, auch in Wien aktiv zu werden und zu zeigen: Die Freiheit kennt keine Grenzen!