Die Johanniter Österreich zeigen sich im Jahr 2025 äußerst aktiv und engagiert. Täglich leisten sie rund 550 Einsätze und haben insgesamt beachtliche 200.244 Einsätze verzeichnet. Diese beeindruckende Bilanz geht einher mit der Weite ihrer Arbeit: Über 3,4 Millionen Kilometer wurden gefahren, um Menschen in Not zu unterstützen. Aktuell zählt die Organisation 1.563 Mitarbeitende, darunter 635 ehrenamtliche Helfer, die zusammen über 120.300 Stunden im Ehrenamt geleistet haben. Die Nachfrage nach qualifizierten Ersthelfern steigt, was sich in den 22.329 ausgebildeten Ersthelfern in fast 1.800 Kursen widerspiegelt, die die Johanniter angeboten haben. Die Ausbildung umfasst nicht nur klassische Erste-Hilfe-Kurse, sondern auch spezielle Module zur Psychischen Ersten Hilfe, um den vielfältigen Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht zu werden. Die detaillierten Ergebnisse zeigen, dass die Johanniter ein solides Fundament für hilfsbereite und kompetente Ersthelfer schaffen.
Besonders bemerkenswert ist das Engagement der Johanniter in der Zivildienst-Ausbildung: 285 Zivildiener und FSJler:innen haben in insgesamt 45.600 Ausbildungsstunden die notwendigen Qualifikationen zur Rettungssanitäter:in erlangt. In der Gesellschaft gibt es ein zunehmendes Bewusstsein für die Notwendigkeit, in Notfällen schnell und kompetent zu handeln, weshalb Erste-Hilfe-Ausbildungen hoch im Kurs stehen.
Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Erste Hilfe
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) bietet eine breite Palette an Erste-Hilfe-Kursen an, die keine Vorkenntnisse erfordern. Ziel dieser Schulungen ist es, Ersthelferinnen und Ersthelfer für Notfallsituationen auszubilden. Die Kurse beinhalten wichtige Inhalte wie den Eigenschutz, die Absicherung von Unfällen sowie Hilfe bei unterschiedlichen Verletzungen. Besonders in Zeiten zunehmender Verkehrsunfälle sind solche Kenntnisse unerlässlich. Statistik zeigen, dass in Deutschland durchschnittlich acht Menschen pro Tag im Straßenverkehr sterben, wodurch die Bedeutung von Erste-Hilfe-Maßnahmen unterstrichen wird. Diese sind entscheidend für die Rettungskette und können oft über Leben und Tod entscheiden, wie auch ein Erste-Hilfe-Report betont.
Die DRK-Kurse sind sowohl für potenzielle Ersthelfer im Betrieb als auch für Personen interessant, die ihre Kenntnisse im Bereich der Ersten Hilfe auffrischen möchten. Experten raten, diese Kenntnisse alle fünf Jahre in einem Wiederholungskurs zu aktualisieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Das Erste-Hilfe-Zertifikat ist unbegrenzt gültig, allerdings muss eine Betriebshelferausbildung nach zwei Jahren erneuert werden.
Unterstützung für die Schwächsten in der Gesellschaft
Darüber hinaus engagieren sich die Johanniter auch in der Wohnungslosenhilfe und haben im Winterpaket 2025/26 insgesamt 538 Plätze zur Verfügung gestellt. Ein neuer, barrierefreier Standort in Strebersdorf soll zusätzlichen Raum für die Bedürftigen schaffen. Bereits bis Mitte März wurden fast 34.000 Nächtigungen in den Einrichtungen dieser Organisation verzeichnet. Das ist mehr als nur Wohnen – es ist ein wesentlicher Teil der sozialen Verantwortung und der Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft.
Die Johanniter tragen mit 1.879 aktiven Hausnotruf-Anschlüssen dazu bei, dass sich ältere Menschen sicherer in ihrem eigenen Zuhause fühlen können. Auch die sanitätsdienstliche Unterstützung von über 500 Veranstaltungen zeigt, dass die Johanniter nicht nur im Notfall, sondern auch präventiv aktiv sind und ein gutes Händchen für die Organisation und Durchführung von Gesundheitsmaßnahmen haben.
Insgesamt ist die Arbeit der Johanniter in Österreich ein Paradebeispiel für aktives Gemeinwohl und zeigt eindrücklich, wie wichtig die Ausbildung von Ersthelfern ist. Die Statistik und Berichte von Presse Nachrichten sowie das Engagement der DRK-Kurse verdeutlichen, dass die Bereitschaft zu helfen ein Grundpfeiler unserer Zivilgesellschaft ist und mehr denn je gefördert werden sollte.





