Silvestervandalismus in Wien: Millionen-Schäden durch illegale Böller!

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Vandalismus und Pyrotechnik in Floridsdorf: Silvesternacht 2026 hinterlässt Schäden in Millionenhöhe und Sicherheitsrisiken für Anwohner.

Vandalismus und Pyrotechnik in Floridsdorf: Silvesternacht 2026 hinterlässt Schäden in Millionenhöhe und Sicherheitsrisiken für Anwohner.
Vandalismus und Pyrotechnik in Floridsdorf: Silvesternacht 2026 hinterlässt Schäden in Millionenhöhe und Sicherheitsrisiken für Anwohner.

Silvestervandalismus in Wien: Millionen-Schäden durch illegale Böller!

Die Silvesternacht in Wien hat heuer wieder einmal ihre dunkle Seite gezeigt. In den Bezirken Floridsdorf und Favoriten kam es zu massiven Sachschäden durch illegale Pyrotechnik und Vandalismus. Wie ad-hoc-news.de berichtet, musste die Polizei während der Feierlichkeiten zahlreiche Einsätze in großen Wohnhausanlagen fahren, da die verbotenen Böller und Raketen in Innenhöfen gezündet wurden. Dabei hinterließen die Übeltäter eine „Spur der Verwüstung“, die sich in beschädigten Fassaden, zerstörten Müllbehältern und verbrannten Grünflächen äußerte.

Wiener Wohnen war mit einem mobilen Team im Dauereinsatz, um Brandgefahren zu minimieren. Diese Maßnahme war auch dringend notwendig, denn seit 2020 gibt es im Durchschnitt über 60 Brandeinsätze an Feiertagen. In diesen einsatzreichen Nächten standen nicht nur Balkone und Müllplätze in Flammen, auch Gefahr durch Glasscherben, verbrannte Christbaumreste und nicht gezündete Pyrotechnik nahm zu. Besonders alarmierend ist, dass die Ursache häufig in der unsachgemäßen Verwendung von Feuerwerkskörpern und trockenen Resten von Weihnachtsbäumen liegt, wie die Stadt feststellte. Familien und Tiere sind dadurch hohen Risiken ausgesetzt.

Statistik und Sicherheitswarnungen

Die finanziellen Folgen dieser Ausschreitungen sind erheblich. Die Stadt rechnet mit Schäden in Millionenhöhe, die üblicherweise bei etwa 1,6 Millionen Euro liegen. Die Aufräumarbeiten haben bereits am Neujahrstag begonnen, wobei zahlreiche Teams mit der Beseitigung von Glasscherben und zurückgebliebener Pyrotechnik beschäftigt sind. Die überwiegenden Schäden haben auch Konsequenzen für die Ressourcenplanung der Stadt, da die Reparaturen über mehrere Wochen dauern werden.

Angesichts der Situation warnte Finanzminister Markus Marterbauer eindringlich vor den Gefahren illegaler Böller. Im Dezember wurden beispielsweise vom Zoll 4.714 illegale Feuerwerkskörper sichergestellt, darunter viele ohne Sicherheitskennzeichnung. ots.at berichtet, dass die nicht gekennzeichneten Pyrotechnikartikel hohe Risiken bergen, da sie nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards entsprechen. Die Zahl der sicherheitstechnisch bedenklichen Produkte nimmt stetig zu, und der Import von nicht zugelassener Pyrotechnik durch die Bundespolizei hat ebenfalls stark zugenommen.

Risikobeauftragungen

Die Rechtslage ist klar: Das Zünden von Feuerwerkskörpern ab der Kategorie F2 im Ortsgebiet ist strikt verboten, und Verstöße können Geldstrafen bis zu 3.600 Euro nach sich ziehen. Doch die Abschreckungswirkung dieser Strafen scheint begrenzt zu sein. Oft sind die Vorfälle dezentral verteilt, was der Polizei ein lückenloses Eingreifen erschwert. Die Stadt hofft, dass die jüngsten Ereignisse die Diskussion um eine Verschärfung des Umgangs mit Pyrotechnik anstoßen könnten.

In einem weiteren Kontext zeigt die traurige Bilanz der Silvesternacht 2024/25, bei der fünf Personen durch illegale Pyrotechnik ihr Leben verloren, die drängende Notwendigkeit, die Sicherheit für alle Anwohner zu erhöhen. Völlig frei von Gefahren ist die Verwendung von Feuerwerk nie, das haben auch zahlreiche negative Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt, wie presseportal.de verdeutlicht. Für viele bleibt die Frage, wie man die Freude am Jahreswechsel genießen kann, ohne dabei sich selbst und andere in Gefahr zu bringen.

Die Stadt Wien wird weiterhin versuchen, Wege zu finden, wie man solche Vorkommnisse in Zukunft verhindern kann, während die Aufräumarbeiten und Schadensbewertung bereits im Gange sind.