Heute ist der 26.02.2026 und in Floridsdorf wird ein bemerkenswertes Bauprojekt umgesetzt. In der Ichagasse 38 im 21. Bezirk entstehen 102 neue Gemeindewohnungen, die mit einem klaren Fokus auf Klimaschutz und soziale Nachhaltigkeit geplant wurden. Diese Wohnungen bieten Platz für unterschiedlichste Bedürfnisse mit 1 bis 4 Zimmern und sind ausgestattet mit Balkonen, Terrassen oder sogar eigenen Gärten. Bezirksvorsteher Georg Papai hebt hervor, dass es in Floridsdorf dringend leistbaren Wohnraum für junge Familien braucht. Mit dem neuen Projekt wird diesem Bedarf Rechnung getragen.

Die geplanten Wohnungen sind nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern setzen auch Maßstäbe in puncto ökologische Verantwortung. Geplant sind der Einsatz von Wärmepumpen, Fernwärme sowie Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern. Darüber hinaus sollen begrünte Dächer und eine umweltfreundliche Regenwasserversickerung die Umweltbelastung minimieren. Das Projekt umfasst auch Gemeinschaftsräume, private Freiflächen und attraktive Grünräume, die das Miteinander der Bewohner fördern sollen.

Gemeinschaft und Lebensqualität im Fokus

Ein weiteres Highlight der neuen Wohnhausanlage sind die Gemeinschaftsgärten und Waschsalons, die den sozialen Zusammenhalt stärken und den Austausch zwischen den Nachbarn fördern. Die geplanten Freizeitmöglichkeiten umfassen einen großen Garten mit Urban Gardening und Naschhecken sowie einen neuen Waldspielplatz, der nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Nachbarn eine wertvolle Erholungsfläche darstellen wird. Diese Initiativen tragen zur Verbesserung der Wohnqualität in Floridsdorf bei und schaffen einen lebenswerteren Stadtraum.

Wien gilt als Vorreiter im sozialen Wohnbau, wobei über 60% der Wiener*innen in geförderten oder Gemeindewohnungen leben. Im Vergleich zu anderen Millionenmetropolen bietet die Stadt eine hohe Lebensqualität bei gleichzeitig niedrigen Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen. Das Wiener Wohnmodell wird international geschätzt und dient als Vorbild für Delegationen aus der ganzen Welt. Die Stadt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 insgesamt 5.500 neue Wohnungen im Rahmen des „Gemeindebau Neu“ zu schaffen. Tatsächlich sind es bereits 5.700, was die große Anstrengung der Stadt unterstreicht, leistbaren Wohnraum zu schaffen.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung

Die Stadt Wien verfolgt eine klare Strategie zur Förderung von leistbarem Wohnraum, insbesondere im geförderten Wohnbau. Dazu zählt auch die Unterstützung von 23.000 Haushalten durch die „Wohnbeihilfe Neu“, die durchschnittlich 250 Euro pro Monat beträgt. Die Mieten im Gemeindebau sind für die Jahre 2024 und 2025 eingefroren, um sicherzustellen, dass die Mietpreise für die Bewohner stabil bleiben. Zudem fördert die Stadt gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnformen, um ein inklusives Wohnumfeld zu schaffen.

Mit dem Bauvorhaben in der Ichagasse 38 wird nicht nur ein neuer Wohnraum geschaffen, sondern auch ein weiterer Schritt in Richtung einer nachhaltigen und lebenswerten Stadt gesetzt. Durch den Einsatz nachhaltiger Baustoffe und den Fokus auf Klimaschutz wird Wien auch in Zukunft ein attraktiver Wohnort bleiben. Die Stadt plant, ihre Immobilienstrategie weiterzuentwickeln, um städtischen Grund und Boden für zukünftige Generationen zu sichern.

Für weitere Informationen zum Thema leistbares Wohnen in Wien können Sie sich auch die detaillierten Pläne der Stadt unter diesem Link ansehen.

Das Bauprojekt in Floridsdorf ist somit nicht nur ein Zeichen für den dringend benötigten Wohnraum, sondern auch ein wichtiges Element in der Strategie der Stadt Wien, um sozialen Wohnbau und Klimaschutz miteinander zu verbinden. Mit Initiativen wie diesen zeigt Wien, dass es bereit ist, in die Zukunft seiner Bewohner zu investieren und gleichzeitig einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit zu leisten.