Floridsdorf investiert: 102 neue Wohnungen für leistbares Wohnen!

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Im 21. Bezirk Wiens entstehen 102 neue Wohnungen mit Fokus auf Klimaschutz und leistbarem Wohnraum für Familien.

Im 21. Bezirk Wiens entstehen 102 neue Wohnungen mit Fokus auf Klimaschutz und leistbarem Wohnraum für Familien.
Im 21. Bezirk Wiens entstehen 102 neue Wohnungen mit Fokus auf Klimaschutz und leistbarem Wohnraum für Familien.

Floridsdorf investiert: 102 neue Wohnungen für leistbares Wohnen!

In Floridsdorf tut sich was im Wohnbau! Am Standort Ichagasse 38 entstehen 102 neue Gemeindewohnungen, die vor allem jungen Familien zugutekommen sollen. Bezirksvorsteher Georg Papai hat dabei den Bedarf an leistbarem Wohnraum in der Region betont. Die Wohnungen werden in verschiedenen Größen mit einem Zimmer bis hin zu vier Zimmern angeboten und sind mit Balkonen, Terrassen oder sogar eigenen Gärten ausgestattet. Damit wird nicht nur eine hohe Wohnqualität garantiert, sondern auch der soziale Zusammenhalt gefördert, denn das Bauprojekt umfasst zudem Gemeinschaftsräume und private Freiflächen für alle Bewohner.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Thema Klimaschutz. Die neue Wohnanlage setzt auf moderne Technologien: Mit Wärmepumpen, Fernwärme sowie Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern sollen die Bewohner künftig nachhaltig leben. Obendrein sind begrünt Dächer und ein cleveres System zur Regenwasserversickerung geplant, was nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel zugutekommt.

Lebensqualität und Integration in den Stadtteil

Die Planung sieht zudem einen großen Garten vor, der Urban Gardening und sogenannte Naschhecken ermöglicht. Ein neuer Waldspielplatz wird sicherstellen, dass auch die Kleinen ihren Spaß haben, während die Erwachsenen in Ruhe die aufgewerteten Erholungsflächen genießen können. „Das Projekt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen Floridsdorf für alle lebenswerter machen“, so Papai weiter.

Wien gilt nicht umsonst als Hauptstadt des sozialen Wohnbaus. Laut der Stadt leben mehr als 60% der Wiener*innen in geförderten oder Gemeindewohnungen. Dies sorgt nicht nur für eine hohe Lebensqualität, sondern auch für vergleichsweise niedrige Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen. Die Stadt hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, bis 2025 insgesamt 5.700 neue Wohnungen im Rahmen des „Gemeindebau Neu“ zu schaffen. Mehr als 13 neue Gemeindebauten sind bereits bezogen, während 28 weitere Projekte in Bau oder Planung sind. Die Mieten im Gemeindebau bleiben für die Jahre 2024 und 2025 eingefroren, um den Menschen auch weiterhin leistbaren Wohnraum zu gewährleisten, wie Wien.gv.at berichtet.

Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft

Die Wohnbauoffensive steht auch ganz im Zeichen einer klimaresilienten Stadtentwicklung. Die Stadt fördert nachhaltige Baustoffe und den gezielten Einsatz von Holz im Wohnbau, während die Daseinsvorsorge durch die „WieNeu+“ Initiative gestärkt wird. Zudem werden gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnformen unterstützt, um die Integration in die Nachbarschaften weiter zu fördern. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Bekämpfung illegaler Kurzzeitvermietungen, um sicherzustellen, dass die Wohnverhältnisse für die Wiener*innen fair bleiben.

Die Entwicklungen in Floridsdorf sind ein Teil eines größeren Plans, Wien zukunftsfähig zu gestalten. Mit wertvollen Initiativen zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus und einer Wohnbauordnung, die leistbares Wohnen und Klimaschutz verbindet, hat die Stadt das Ziel, ihre Position als Vorbild im sozialen Wohnbau zu festigen. So können auch zukünftige Generationen auf eine sichere und lebenswerte Wohnsituation bauen.

Für die Bewohner in Floridsdorf und ganz Wien steht fest: Hier wird nicht nur gebaut, sondern auch für eine bessere Lebensqualität gekämpft!