Heute ist der 26.02.2026 und in Floridsdorf tut sich etwas Spannendes im Bereich des Wohnbaus. Die IFA AG hat soeben die vierte Phase des Wiener Wohnprojekts „Baumstadt Floridsdorf“ gestartet. Hier entstehen 37 geförderte Mietwohnungen sowie eine Gewerbeeinheit, die attraktive Wohnmöglichkeiten bieten sollen. Die Wohnungen variieren in der Größe von 35 bis 80 Quadratmetern und sind Teil eines umfassenden Plans, der auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz setzt.

Der Baubeginn ist für den Winter 2026 geplant, die Fertigstellung soll im Herbst 2028 erfolgen. Dieses Projekt nutzt innovative Technologien wie Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen und setzt auf begrünten Fassaden, um eine weitgehende Energieautarkie zu erreichen. Zudem wird eine Zertifizierung nach Klimaaktiv-Richtlinien angestrebt. Die IFA AG übernimmt dabei die komplette Planung, den Bau, die Vermietung und das Management der Wohnungen. Anleger haben die Möglichkeit, sich über eine Kommanditgesellschaft (KG) zu beteiligen, wobei ein Mindestinvestment von 15.480 Euro pro Jahr über drei Jahre erforderlich ist. Dies bringt nicht nur inflationsgesicherte Mieteinnahmen, sondern auch steuerliche Begünstigungen wie eine verkürzte Abschreibung über 15 Jahre und die Sofortabschreibung von Werbungskosten. Analysten prognostizieren eine Rendite von etwa 5,6 Prozent pro Jahr nach der Förderphase.

Wachsende Nachfrage nach Wohnraum

Floridsdorf gilt als ein aufstrebender Teil Wiens, der durch eine gute Anbindung sowie die Nähe zu Naherholungsgebieten besticht. Über 50% der in Wien bis 2025 fertiggestellten Wohnungen werden in Floridsdorf und Donaustadt entstehen. Die Nachfrage nach leistbarem Wohnraum ist aufgrund des Bevölkerungswachstums und der damit einhergehenden Wohnungsknappheit hoch. Analysten erwarten, dass die Situation ab Ende 2026 sich weiter zuspitzt, was geförderte Wohnbauprojekte als krisenresiliente Sachwerte noch attraktiver macht.

Das Modell der Wohnbauförderung in Wien hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen. Es ermöglicht die Schaffung qualitativ hochwertigen, bedarfsorientierten und umweltgerechten Wohnraums zu leistbaren Mieten. Durch ein strenges Wettbewerbs- und Auswahlverfahren wird sichergestellt, dass ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rückt. Aktuell wird knapp die Hälfte der geförderten Wohnungen als besonders günstige SMART-Wohnungen errichtet, um auch sozial schwächeren Gruppen Zugang zu Wohnraum zu gewähren.

Einkommensgrenzen und soziale Durchmischung

Bei Neubauten wird mindestens ein Drittel der Wohnungen über die Wohnberatung Wien vergeben, um die soziale Durchmischung zu gewährleisten. Für geförderte Mietwohnungen gelten Einkommenshöchstgrenzen, die für das Jahr 2026 wie folgt aussehen: für eine Person liegt diese bei 61.280 Euro netto pro Jahr, für zwei Personen bei 91.320 Euro, und für vier Personen bei 115.360 Euro. Diese Grenzen ermöglichen es, dass auch einkommensschwächere Haushalte von gefördertem Wohnraum profitieren können.

Wien hat sich durch vorausschauende Planung und effizienten Einsatz von Fördermitteln als führend im sozialen Wohnbau etabliert. Durch Initiativen wie die „Sanfte Stadterneuerung“ wird die Lebensqualität in Stadtteilen kontinuierlich verbessert, indem auch bestehende Wohnbestände saniert und modernisiert werden.

Insgesamt zeigt das Projekt „Baumstadt Floridsdorf“ nicht nur, wie wichtig es ist, neuen Wohnraum zu schaffen, sondern auch, wie man dies nachhaltig und sozial verantwortlich tun kann. Angesichts der prognostizierten Wohnungsknappheit in Wien sind Projekte wie dieses von großer Bedeutung, um den Herausforderungen des Wohnungsmarktes begegnen zu können. Weitere Informationen finden Sie in der detaillierten Berichterstattung zu diesem Thema hier sowie zu den geförderten Wohnbauprojekten hier.