Am 22. April 2023 geht er endlich wieder an den Start: der Wiener Reparaturbon! Dieses praktische Programm hat es sich zur Aufgabe gemacht, Reparaturen für Kleidungsstücke, Fahrräder, Kuscheltiere und Möbel günstiger zu gestalten. Rund 60 Betriebe in Wien nehmen daran teil und bieten eine wertvolle Unterstützung für alle, die ihre geliebten Gegenstände reparieren lassen möchten. Bei der aktuellen Runde stehen insgesamt 1,2 Millionen Euro an Fördergeldern bis 2026 zur Verfügung, was das Herz eines jeden Umweltbewussten höher schlagen lässt.
Ein wichtiger Punkt ist, dass Elektro- und Elektronikgeräte von diesem Programm ausgenommen sind. Für diese gibt es die Geräte-Retter-Prämie. Wer jedoch seine alten Möbel oder Kletterschuhe im beliebten Betrieb „Solemates“ reparieren möchte, kann bis zu 50% der Reparaturkosten zurückbekommen, maximal jedoch 100 Euro. Auch Kostenvoranschläge werden bis zu 55 Euro unterstützt. Die Registrierung auf wien.gv.at ist erforderlich, um den Reparaturbon herunterzuladen, und jeder Bon hat ein Ablaufdatum, das nach dem Download zu beachten ist.
Reparieren für den Klimaschutz
Seit dem Start des Programms im Herbst 2020 wurden bereits über 55.800 Gegenstände repariert, was zu einer Einsparung von mehr als 3.200 Tonnen CO₂ geführt hat – das entspricht der Arbeit von über 246 Hektar Wald! Darin zeigt sich, wie wichtig und sinnvoll Reparaturen für unseren Planeten sind. Wenn man bedenkt, dass die Reparatur eines Fahrrades etwa 152,55 kg CO₂ einspart, wird klar, wie viel Gutes wir durch das Reparieren tun können.
Die Förderung von Reparaturleistungen stärkt nicht nur die regionale Wirtschaft, sondern fördert auch einen ressourcenschonenden Lebensstil. Der Reparaturbon kann bei sämtlichen Betrieben des Reparaturnetzwerks Wien eingelöst werden, und die Informationen über reparierte Gegenstände sowie die vermiedenen CO₂-Emissionen sind im Liveticker auf der Webseite des Wiener Reparaturbons abrufbar.
Ein einfacher Weg zur Ressourcenschonung
Um den Wiener Reparaturbon zu nutzen, ist es wichtig, ihn innerhalb einer bestimmten Frist bei den teilnehmenden Betrieben einzulösen. Der Verfallzeitraum ist direkt auf dem persönlichen Bon angegeben. Das Tolle daran ist, dass der Förderbetrag sofort vom Rechnungsbetrag abgezogen wird. Ein zusätzlicher Antrag ist hierfür nicht nötig. Damit wird Reparieren nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell attraktiver.
In einer Zeit, in der nachhaltige Lösungen immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist der Wiener Reparaturbon ein echtes Highlight für alle, die ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. Weitere Informationen und eine Übersicht der teilnehmenden Unternehmen finden Sie auf reparaturnetzwerk.at. Also, packen wir’s an und geben unseren alten Schätzen eine zweite Chance!