Der Eurovision Song Contest 2026 wird vom 12. bis 16. Mai in der bezaubernden Stadt Wien stattfinden. Diese spektakuläre Veranstaltung verspricht, ein musikalisches Highlight zu werden, und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Besonders spannend ist die Teilnahme des burgenländischen Talents Cosmó, bürgerlich bekannt als Benjamin Gedeon, der den Song „Tanzschein“ präsentiert. Allerdings sieht es für seine Gewinnchancen nicht allzu rosig aus, denn er rangiert derzeit auf Platz 32 in den Fan-Rankings mit einer Wettquote von weniger als 1 %.

Wie oe24.at berichtet, haben ingesamt 35 Nationen ihr Kommen zugesagt, wobei einige Länder wie Island und Spanien kurzfristig abgesagt haben. Die Favoriten nach den Wettquoten sind klar, und an der Spitze steht ein Duo aus Finnland: Linda Lampenius und Pete Parkkonen mit ihrem Song „Liekinheitin“, die mit 26 % Gewinnchance hoch im Kurs stehen. Es folgt auf Platz zwei der Franzose Monroe mit „Regarde“ (11 %). Dänemark ziert mit 10 % die obersten Ränge, während Australien über Delta Goodrem mit „Eclipse“ den vierten Platz einnimmt. Auch Israel und Griechenland sind in den Top 10 vertreten.

Die Favoriten im Überblick

Die Wettquote zeigt deutlich, welches Potenzial die Künstler in diesem Jahr haben. Hier eine Übersicht der favorisierten Länder:

Land Künstler Song Wettchance
Finnland Linda Lampenius & Pete Parkkonen Liekinheitin 26 %
Frankreich Monroe Regarde 11 %
Dänemark Søren Torpegaard Før vi går hjem 10 %
Australien Delta Goodrem Eclipse 7 %
Griechenland Akylas Ferto 7 %
Schweden Felicia My System 5 %
Israel Noam Bettan Michelle 5 %

Nicht nur COSMÓ wird mit Spannung erwartet – auch der britische Superstar Boy George tritt an, allerdings für San Marino, zusammen mit Senhit und ihrem Song „Superstar“. Aktuell belegen sie Platz 25 der Quoten. Es bleibt spannend, ob er im Finale auf die große Bühne zaubern wird oder in der breiten Masse untergeht.

Ein Blick in die Vergangenheit des Wettbewerbs

Der Eurovision Song Contest, eine Institution seit 1956, zieht jährlich über 180 Millionen Zuschauer an und feiert Musik in einer bunten Vielfalt. Ursprünglich vom Sanremo-Festival inspiriert, hat sich der Wettbewerb über die Jahre weiterentwickelt. Laut Wikipedia war die erste Veranstaltung im Jahr 1956 in Lugano und fand seither 69-mal statt, zuletzt 2025 in Basel.

Immer wieder zeigen sich neue Trends im Wettbewerb, während alte Bekannte die Bühne betreten. In diesem Jahr kehren unter anderem Bulgarien und Rumänien zurück, während andere, wie Island und Spanien, fehlen. Die musikalische Bandbreite reicht von Sarah Engels aus Deutschland mit „Fire“ bis zu den etablierten Vertretern aus Estland, Vanilla Ninja, die mit „Too Epic To Be True“ antreten.

Die Vorfreude wächst, und es bleibt abzuwarten, wer in diesem Jahr das große Finale erreicht und vielleicht sogar den Titel holt. Eins ist sicher: Wien wird für einige spannende, musikalische Tage sorgen!