Ehemann in Wien-Favoriten: Drohung mit Mord und gewalttätiger Streit!

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Ehefrau in Wien-Favoriten von ihrem Mann angegriffen und bedroht; Polizei eingetroffen, Täter vorläufig festgenommen.

Ehefrau in Wien-Favoriten von ihrem Mann angegriffen und bedroht; Polizei eingetroffen, Täter vorläufig festgenommen.
Ehefrau in Wien-Favoriten von ihrem Mann angegriffen und bedroht; Polizei eingetroffen, Täter vorläufig festgenommen.

Ehemann in Wien-Favoriten: Drohung mit Mord und gewalttätiger Streit!

Ein alarmierender Vorfall ereignete sich am Montagmittag, dem 20. Januar 2026, in Wien-Favoriten. Eine 36-jährige Frau wurde in ihrer Wohnung Opfer einer körperlichen Attacke durch ihren 26-jährigen Ehemann, der sie zudem mit dem Umbringen bedrohte. Der Streit, der zu diesen Gewaltakten führte, veranlasste die Nachbarin, die Polizei zu alarmieren, nachdem sie von heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem Paar hörte. Als die Beamten eintrafen, fand man die verängstigte Frau und ihre Nachbarin im Gang vor.

Zeugen berichteten von lautstarken Streitereien, die in der gemeinsamen Wohnung überhandnahmen. Die Polizei ging sofort gegen den Täter vor: Er wurde vor Ort vorläufig festgenommen, wobei gegen ihn sowohl ein Betretungs- als auch ein Annäherungsverbot ausgesprochen wurde. Zusätzlich erhielt er ein vorläufiges Waffenverbot, bevor er wieder auf freien Fuß kam. Glücklicherweise blieb die Frau bei diesem Vorfall unverletzt, dennoch hinterließ die Situation einen tiefen Eindruck. Sie wirkte sichtbar erschüttert und weinerlich.

Hilfsangebote für Betroffene

Häusliche Gewalt ist in Österreich ein ernstes Problem. Experten betonen, dass die Dunkelziffer der Fälle höher ist, als es die Polizeiakten vermerken. Gemäß Berichten von Statista sind überwältigend viele Opfer – 71 % der rund 256.000 Fälle von häuslicher Gewalt im Jahr 2023 – Frauen. Es zeigt sich, dass die Anzeigebereitschaft oft von sozialen Normen und dem Gefühl von Scham beeinflusst wird, was viele Frauen davon abhält, Hilfe zu suchen.

In Wien stehen jedoch Hilfsangebote für Frauen in Not zur Verfügung. Betroffene können sich rund um die Uhr an verschiedene Stellen wenden:

  • Polizei-Notruf: 133
  • Kriminalprävention des Landeskriminalamts: Hotline 0800 216346
  • Frauenhelpline: 0800 222 555
  • Wiener Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217
  • Opfer-Notruf: 0800 112 112
  • Verein der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22

Die alarmierende Zahl an gewalttätigen Übergriffen gegen Frauen wird durch Daten untermauert. In Deutschland beispielsweise waren laut Statista im Jahr 2023 etwa 181.000 der Opfer von häuslicher Gewalt Frauen. Die Zahlen verdeutlichen nicht nur das Ausmaß des Problems, sondern auch die Dringlichkeit, mehr Bewusstsein zu schaffen und Hilfsstrukturen auszubauen.

Die heutigen Ereignisse in Wien-Favoriten werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen viele Frauen konfrontiert sind. Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle ernst genommen und konsequente Maßnahmen ergriffen werden, um den Opfern von häuslicher Gewalt zu helfen und sie nicht allein zu lassen.