In den letzten Jahren haben steigende Temperaturen und häufigere Trockenperioden die Herausforderung für heimische Gärten erheblich erhöht. Viele Pflanzenarten, die nicht für solche Bedingungen gerüstet sind, kämpfen ums Überleben. Besonders langlebige und robuste Pflanzen kommen in der aktuellen Situation gut zurecht und können auch aus einem visionären Garten eine blühende Oase schaffen. Wie meinbezirk.at informiert, eignen sich bestimmte „Trockenheitskünstler“ bestens für die Anpflanzung in Gärten mit Südausrichtung oder auf Steingärten.
Die Expert:innen von Compo haben eine Liste von zehn pflegeleichten, blühfreudigen Pflanzen zusammengestellt, die Hitze und Trockenheit problemlos trotzen. Diese Pflanzen bieten das ganze Jahr über Farbe und sind gleichzeitig ein wichtiger Lebensraum für Bienen und Schmetterlinge.
Die Top Ten für heiße Sommer
- Kornblume: Blüht von Mai bis September und ist wichtig für die Artenvielfalt; kommt mit trockenen, nährstoffarmen Böden zurecht.
- Lavendel: Diese stark duftende Pflanze blüht von Juni bis August und ist äußerst hitzebeständig.
- Rosmarin: Ideal für sonnige und windgeschützte Lagen, blüht zwischen März und Mai.
- Königskerze: Diese hohe Pflanze blüht von Mai bis August und benötigt wenig Pflege.
- Katzenminze: Auch eine gute Wahl für duftende Beete, blüht von Mai bis September.
- Fetthenne: Diese Sukkulente blüht in kräftigen Farben von Juli bis Oktober.
- Löwenmäulchen: Einjährig und bloß bei nährstoffreichem Boden unterwegs, blüht von Juni bis September.
- Mädchenauge: Attraktive, pflegeleichte Staude, blüht von Juni bis August.
- Blauraute: Mit ihren blau-violetten Blütenrispen blüht sie von August bis September.
- Purpur-Sonnenhut: Diese robuste Pflanze blüht von Juli bis September und ist in vielen Farben erhältlich.
Doch nicht nur bunte Blumen sind entscheidend. Wie die NAJU informiert, ist der Klimawandel ein ständiger Begleiter in unseren Gärten, was eine neutrale Pflanzenauswahl umso wichtiger macht. Ein gezielter Mix aus heimischen Pflanzen, die in der Lage sind, mit wenig Wasser auszukommen, fördert die Biodiversität und gestaltet den Garten langlebig. Berücksichtigen sollte man vor allem auch heimische Wildsträucher und -stauden, die schließlich besser an die klimatischen Gegebenheiten angepasst sind.
Nachhaltige Gartengestaltung
Gemüsegärten und Obstbäume sind ebenfalls ein großes Thema in Zeiten des Klimawandels. Die NAJU listet einige kleinwüchsige Bäume auf, die in den heimischen Garten gehören. Hierzu zählen etwa der Feldahorn oder die Echte Mispel. Diese Pflanzen sind nicht nur optisch eine Bereicherung, sondern auch nützlich, da sie essbare Früchte tragen.
Ein Blick auf den eigenen Garten ist mehr als wichtig; es geht darum, aktiv zur Erhaltung der Artenvielfalt und der Umwelt in unserer Stadt beizutragen. Jeder Gartenfreund bekommt mit den richtigen Pflanzen ein schönes und nachhaltiges Zuhause für viele Insekten und ein blühendes Paradies für sich selbst.