Der Leuchtturm am Pier 22 in Wien, ein bekanntes Wahrzeichen, hat kürzlich seine frische Renovierung abgeschlossen. Ernstzunehmende Bauarbeiten sind nun vorbei, und das Gerüst rund um den Leuchtturm wurde abgebaut. Diese Sanierung bildet den Abschluss einer umfangreichen Umgestaltung des Freizeitareals, das lange als Sunken City bekannt war und sich nun in eine einladende Freizeitoase verwandelt. Die letzte Bauphase wird im Frühling 2026 abgeschlossen sein, was dieses Jahr zu einem bedeutenden Meilenstein macht. Gemäß MeinBezirk, wird das gesamte Areal mit rund 13.000 Quadratmetern Fläche für insgesamt 26,9 Millionen Euro umgestaltet.

Besitzerin Andrea Hofbauer bringt frischen Wind in die Region: „Die Umgestaltung soll nicht nur mehr Besucher anlocken, sondern auch einen Ort schaffen, an dem sich die Leute wohlfühlen.“ Im Sommer 2025 haben bereits zehntausende Gäste die neu gestalteten Bereiche zwischen Reichsbrücke und der Neuen Donau genutzt. Ein neues Sportfeld mit einem regensicheren Dach und ein Basketballkäfig bringen viel Freude in die sportbegeisterte Gemeinde.

Ein kreativer Anstrich

Ein weiterer spannender Aspekt der Renovierung ist die geplante Verschönerung des Leuchtturms mit Kunst. Das Bauwerk, das seit seiner Errichtung 1997 eine markante Requisite der Bregenzer Festspiele ist, erhält nicht nur einen neuen Anstrich, sondern soll auch mit einem großflächigen Graffitimotiv eines Street-Art-Künstlers verschönert werden. Dieses wird bis zum Saisonbeginn fertiggestellt sein. Wie Bohema Wien erwähnt, kann Graffiti als eine Form der Kunst über den öffentlichen Raum hinaus eine Stimme für jüngere Generationen und Minderheiten sein und gibt Platz für leidenschaftliche Ausdrucksformen. Graffiti hat die Kraft, den oft grauen urbanen Raum zu beleben und eine kulturelle Relevanz zu entwickeln.

Doch hat der Leuchtturm in der Vergangenheit auch nicht immer nur positives Feedback erhalten. Regelmäßig wurde er mit Graffiti beschmiert, was eine Herausforderung für die Besitzerin darstellte. Diese kreative Neugestaltung könnte dazu beitragen, das Bild des Leuchtturms in der Öffentlichkeit zu wandeln.

Ein Blick auf die Zukunft

Die Gastronomie im Pier 22 wird ebenfalls erweitert: Ab 2026 wird das neue „Insel-Restaurant“ mit italienischer Küche die kulinarische Landschaft bereichern. Laut Über45 sind bereits zwei feste Lokale eröffnet worden: Das „Café Pier 22“ ist ganzjährig geöffnet, während das „Outdoor Café“ während der Sommersaison für Gäste zur Verfügung steht. Verschiedene Sitz- und Liegeflächen sowie eine barrierefreie Badeplattform mit begrünten Inseln werden das Freizeitangebot abrunden.

Der Pier 22 am rechten Ufer der Donauinsel hat also viel zu bieten und wird sich bald zu einem echten Freizeitparadies entwickeln, das mit seinen Vielfältigkeit begeistert und sowohl Sportler als auch Familien ansprechen wird. Die Vorfreude auf die nächsten Schritte in der Umgestaltung und die nachhaltige Kunst wird sicherlich viele Besucher anziehen.