Ab dem 15. März wird die Westbahnstrecke zwischen Linz und St. Valentin für einige Tage zum Schauplatz umfangreicher Gleisarbeiten. Bis zum 22. März wird hier das Schotterbett erneuert und mehrere Weichen werden instandgesetzt. Diese Maßnahmen erfordern eine Umleitung aller Fernverkehrszüge über Enns, was einige längere Fahrzeiten mit sich bringt. Laut oe24 müssen Reisende von Wien oder St. Pölten in den Westen mit einer zusätzlichen Zeit von etwa 10 Minuten rechnen. Da es hier zu Änderungen kommt, sollten Pendler und Reisende ihre Abfahrtszeiten entsprechend anpassen.
Ein weiterer Knackpunkt sind die oft nicht erreichbaren Anschlüsse zur Südbahn sowie die Verbindungen zwischen Fern- und Nahverkehr. Besonders für die S1-Linie zwischen St. Valentin und Linz bedeutet dies, dass ab dem 15. März nur noch außerhalb der Stoßzeiten stündliche Abfahrten vorgesehen sind. In den Morgenstunden bis 8 Uhr bleibt es aber beim bewährten Halbstundentakt. Zudem wird beim CJX 5, der zwischen Wien und Amstetten fährt, ebenfalls mit geänderten Fahrzeiten gerechnet.
Umleitungen und Fahrzeiten
Wer also plant, in den westlichen Raum zu reisen, sollte unbedingt früher losfahren. Besonders wichtig ist, dass einige Railjet-Xpress-Züge nicht in Wien Meidling halten werden. Dies könnte für viele eine unangenehme Überraschung darstellen. Reisende müssen flexibel bleiben und sich gegebenenfalls auf alternative Routen einstellen. Die aktuellen Fahrpläne werden laufend aktualisiert, um den Passagieren die bestmögliche Information zu bieten. Eine tägliche Aktualisierung der Verkehrsmeldungen für Fernverkehr, Regionalverkehr und S-Bahn ist zudem auf bahndampf.de zu finden.
Um Verkehrschaos zu vermeiden, empfiehlt sich ein Blick auf die Spartarife der Deutschen Bahn, die bis zum 15. März gültig sind. Hier kann man ab 6,99 Euro sparen, und mit der BahnCard bereits ab 5,24 Euro einsteigen. Wer seinen Plan rechtzeitig schmiedet, hat immer noch die Möglichkeit, ein gutes Geschäft zu machen.
Fahrgastrechte im Blick
Wichtig für alle Reisenden sind auch die Informationen zu Fahrgastrechten. Ab einer Verspätung von 60 Minuten erhalten Fahrgäste 25% des Ticketpreises zurück, bei einem Reiseabbruch sogar 100%. Diese Regelungen gelten selbstverständlich auch während der Bauarbeiten auf der Westbahnstrecke. Immer gut im Hinterkopf behalten sollte man die Möglichkeit, die Fahrt auf einen anderen Zug umzubuchen, wenn es zu einer Verspätung von mehr als 20 Minuten am Startbahnhof kommt.
Mit diesen Informationen sind unsere Leser bestens gerüstet für die anstehenden Veränderungen im Bahnverkehr. Bleiben Sie also flexibel und gut informiert, um Ihre Reisen ohne größeren Stress zu genießen.